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Björn Wirthsmann schlägt sich im Doppel zur DM

Badminton Björn Wirthsmann schlägt sich im Doppel zur DM

Es war glatt, die Straßen teilweise verschneit – aber die Fahrt ins brandenburgische Luckau hat sich für vier Badminton-Spieler der SG Vechelde/Lengede gelohnt. Bei der Norddeutschen Meisterschaft O19 spielten sie gut auf. Einer glänzte besonders: Björn Wirthsmann qualifizierte sich im Doppel für die Deutsche Meisterschaft Anfang Februar in Bielefeld.

Am ersten Tag war für die SGer im Mixed allerdings schon in der ersten Runde Endstation. Während Nachwuchstalent Kristin Steinmann mit Partner Alexander Ohk (Gifhorn) eine gute Vorstellung zeigte, hatten Nina Reichstein und Björn Wirthsmann nicht ihren besten Tag erwischt.

Am zweiten Tag wurde es besser: Mit zwei Siegen erreichte Albert Fink das Achtelfinale. Dort zeigte der 17-Jährige eine starke Leistung, musste sich jedoch dem späteren norddeutschen Meister Andreas Kämmer (SG EBT Berlin) geschlagen geben.

Parallel hatte auch Björn Wirthsmann das Achtelfinale erreicht, unterlag dort jedoch der Nummer zwei der Setzliste, Jens Ehlert (BC Eintracht Südring Berlin). Im Dameneinzel war den SGern dagegen wenig Losglück vergönnt. Nina Reichstein musste trotz passabler Leistung in der ersten Runde gegen Regionalligaspielerin Anne Hebel (Hamburg) die Segel streichen, Kristin Steinmann war nach Freilos in der ersten Runde im Achtelfinale gegen die Nummer eins der Setzliste und spätere Siegerin, Monja Bölter (Berlin), chancenlos.

Auch im Doppel hatten die Damen kein Losglück. Bereits in der ersten Runde schieden Kristin Steinmann und Partnerin Yvonne Latussek (VfB/SC Peine) gegen die bundesligaerfahrenen und späteren Zweiten Deichgräber/Reiter (Berlin) nach guter Leistung ebenso aus, wie Nina Reichstein mit der Hannoveranerin Alexandra Schmedtje. Letztere hielten gegen das Zweitliga-Doppel Kuhnert/Klasen (Trittau) lange mit, verloren jedoch knapp in drei Sätzen.

Albert Fink und Doppelpartner Yannick Joop (Gifhorn) hielten in der Erstrunden-Partie mit einer guten Leistung die Sätze bis zum Schluss offen, in den entscheidenden Situationen zeigte sich jedoch die Abgeklärtheit der Zweitligaspieler Neumann/ Ehlert (Berlin), und am Ende stand dann eine knappe Zweisatzniederlage für Fink und Joop.

Björn Wirthsmann erwischte dagegen in der ersten Runde eine lösbare Aufgabe. Mit Partner Alexander Ohk (Gifhorn) wurde diese gegen ein Doppel aus Bremen sicher gelöst. Im Achtelfinale wartete mit Huckriede/Kämnitz (Hamburg) die an Position zwei gesetzte Paarung. Nach verlorenem ersten Satz drehten Wirthsmann/Ohk auf und zeigten gegen die beiden Bundeskader-Athleten eine sehr starke Leistung. Mit einem Dreisatzerfolg erreichten sie überraschend – in ihrem ersten gemeinsamen Turnier – das Viertelfinale.

Dort konnten sie nicht an die gezeigte Leistung anknüpfen, hatten aber die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft sicher. „In diesem Jahr hätte ich die Quali nicht erwartet. Aber im Achtelfinale hat fast alles gepasst. Wenn man schon mal die Chance auf die Deutsche Meisterschaft hat, lässt man sich das nicht nehmen“, freute sich Wirthsmann.

Stefan Röver

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