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Biathlon mit Sandsäckchen in Ilsede

Winter-Olympiade Biathlon mit Sandsäckchen in Ilsede

Wenn beim Biathlon die Scheiben nicht nach einem Gewehr-Schuss sondern nach einem Sandsäckchen-Wurf umfallen und Eisstöcke nicht über Eis sondern über den Hallenboden rutschen - dann richtet der Turnkreis Peine seine Winterolympiade aus. Die meisten Punkte schnappte sich Antonia Sophie Olbrich von VT Union Groß Ilsede.

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Beim Biathlon zielten die Starter mit Sandsäckchen auf Scheiben.

Quelle: Ralf Büchler

Bei dem Wettbewerb werden olympische Disziplinen mit Turngeräten nachempfunden. Die Kinder finden es klasse, wenn sie sich zum Beispiel wie die Skeletonis im Eiskanal kopfüber fortbewegen müssen - beim Hangeln über eine Turnbank. Gleich 268 Kinder aus 19 Vereinen machten mit. Die meisten Punkte aller Starter erkämpfte sich ein Mädchen: Antonia Sophie Olbrich von VT Union Groß Ilsede.

In nur 30 Sekunden mussten an den Stationen viele Punkte erzielt werden, wollten die Starter am Ende der Veranstaltung auf dem Siegerpodest stehen. „Manche Übungen sahen einfacher aus, als sie tatsächlich für die Turnkinder waren“, schilderte Turnkreis-Pressewartin Christa Gödecke. Dies galt zum Beispiel für die Disziplin Fingerslalom. Hier sollte ein Faden in Webtechnik durch eine kleine Holzleiter gewickelt werden. Das war eine große Herausforderung für die kleinen Hände, merkte Oberturnwartin Petra Heller an. Denn: „Viele der Kinder haben Probleme mit ihren motorischen Fähigkeiten.“

Schnelligkeit und ein gutes Auge waren bei den übrigen olympischen Disziplinen gefragt. Wer kurze Sprints (Eisschnell-Lauf), Hockwende (Slalom) oder zielgenaues Werfen (Biathlon) in den Übungsstunden fleißig trainiert hatte, konnte in der Stadionhalle kräftig Punkte sammeln.

Ermahnungen an kleine Störenfriede musste Oberturnwartin Petra Heller zwischendurch aussprechen, als plötzlich Turnkinder quer durch die aufgebauten Stationen liefen. Sollte hier etwa die Konkurrenz zu Fall gebracht werden? Doch weit gefehlt. „Die Jungen wollten nur ihre überschüssige Energie mit Fangenspielen vertreiben und somit die Wartezeit an den Stationen überbrücken. Denn bei 268 Turnkindern war Geduld gefragt. Eine Disziplin, für die es an diesem Tag zwar keine Punkte gab - die aber nötig war, damit die Winterolympiade ohne große Verletzungen durchgeführt werden konnte“, betonte Christa Gödecke.

Für einen reibungslosen Ablauf hatte Oberturnwartin Petra Heller auch in diesem Jahr wieder fleißige Helfer motivieren können. Beim Aufbau der Geräte, Auszählen und Sortieren der Laufzettel halfen zum Beispiel auch Flüchtlinge aus der Gemeinde Ilsede mit.

rd

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