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Berkum staunt über „Windböen“-Aufschläge

Tischtennis-Landesliga Berkum staunt über „Windböen“-Aufschläge

Es wird wohl nicht mehr ihr Lieblingsgegner: Bei der 1:9-Packung im Hinspiel riss sich Berkums Kapitän Sascha Henke im Eingangsdoppel die Bänder, doch auch ohne Verletzungspech war Tischtennis-Landesligist TTC im Rückspiel erneut chancenlos gegen den Tabellenzweiten SV Jembke.

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Gut drauf im Doppel: Die Berkumer Jens Obst (links) und Sascha Henke gewannen alle ihre Partien in der Rückrunde.

Quelle: rb

Der Aufsteiger verlor zwar nicht ein einziges Spiel glatt in drei Sätzen. Dennoch: „Wir haben 1:9 verloren, da fange ich jetzt nicht an, darüber zu sinnieren, ob wir eine Chance hatten“, erkannte TTC-Spieler Lukas Duda die Niederlage an.

SV Jembke - TTC Berkum 9:1 (28:15). Berkums Ehrenpunkt holte das Spitzendoppel mit Sascha Henke und Jens Obst. Die beiden bestätigten gegen die Schieß-Brüder Noah und Christian ihre gute Form und bauten ihre Ungeschlagen-Serie in der Rückrunde aus: Eine 4:0-Bilanz weist das TTC-Spitzendoppel jetzt auf.

Mehr Ergebniskosmetik gelang dem Aufsteiger nicht, obwohl er mehrfach dicht dran war. Im Doppel etwa hielten Jan Fichtner und Lukas Duda lange mit Jembkes Spitzendoppel mit, verloren aber, weil Fabian Bretschneider schnittige Vorhand-Angaben servierte. „Die waren sehr gefährlich, die Bälle waren zwar lang, sie drehten sich aber zum Schluss immer noch weg, als hätte sie eine Windböe erfasst“, schilderte Duda.

Benjamin Weiß und Fabian Spatz wurden für ihre tolle Aufholjagd nach 0:2-Satzrückstand nicht belohnt und verloren ihr Doppel nach fünf Sätzen.

Sascha Henke stand im oberen Paarkreuz dicht vorm Sieg gegen Fabian Bretschneider, wäre ihm nicht dieses blöde Malheur im fünften Satz passiert. „Beim Stand von 7:5 setzte er einen Schmetterball neben den Tisch. Ich bin mir sicher, wenn Sascha den Punkt gemacht hätte, hätte er auch gewonnen“, sagte Teamkollege Duda. Mit seinem sicheren Halbdistanzspiel rettete sich Bretschneider noch zum 11:9-Erfolg.

Jan Fichtner haderte bei seiner Fünfsatz-Niederlage gegen Michael Weichel ausgerechnet in der entscheidenden Phase mit Netz- und Kantenbällen gegen sich. „Sein Gegner hat sich nach dem Spiel noch mehrfach entschuldigt“, merkte Lukas Duda an, der seine Satz-Führung gegen Hans-Jürgen Plinta ebenfalls nicht durchbrachte. „Mit dem ekelhaften Spin in seinen Rückhand-Aufschlägen hat er mich zermürbt“, erklärte Duda das 1:3.

Riesig enttäuscht gewesen seien die Berkumer aber nicht, obwohl sie auf den Abstiegsrelegationsplatz abfielen, merkte Duda an. Die wichtigen Duelle im Kampf um den direkten Klassenerhalt kommen erst noch, wenn es im März gegen die SG Lenglern und den Dasseler SC geht. Würden die Berkumer am nächsten Wochenende punkten, wäre das eine riesige Sensation, müssen sie doch Freitagabend zum Aufstiegskandidaten TTC Gifhorn und erwarten Sonnabend (17 Uhr) Tabellenführer Oker. „Das wird nicht schwer, das wird sehr schwer“, befürchtet Lukas Duda. Dennoch sei sein Team gefordert. Denn: „Wir dürfen uns nicht abschießen lassen, vielleicht entscheidet am Ende sogar das Spielverhältnis über den Klassenerhalt“, begründet er.

Spiele: Benjamin Schroeder/Fabian Bretschneider - Jan Fichtner/Lukas Duda 3:1, Christian und Noah Schieß - Sascha Henke/Jens Obst 1:3, Michael Weichel/Hans-Jürgen Plinta - Benjamin Weiß/Fabian Spatz 3:2, Schroeder - Obst 3:1, Bretschneider - Henke 3:2, C. Schieß - Weiß 3:1, Weichel - Fichtner 3:2, Plinta - Duda 3:1, N. Schieß - Spatz 3:1, Schroeder - Henke 3:1.

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