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Beim Eulencup siegen die ranghöchsten Teams

Handball-Turniere der PSG Peine Beim Eulencup siegen die ranghöchsten Teams

Peine. Die Neu-Auflage des Eulencups sei ein voller Erfolg gewesen, resümierte Lutz Benckendorf vom Veranstalter PSG 04 Peine. „Denn einhelliger Tenor war, dass alle im nächsten Jahr gerne wiederkommen möchten.“

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Torwurf der PSG im Spiel gegen HSV Klunkautal. Beide Damen-Teams spielten nicht um die vorderen Ränge mit.

Quelle: Foto: Ralf Büchler

Sechs Jahre waren seit der letzten Auflage dieses Handball-Turniers vergangen, das jetzt unter neuer Führung (PSG) seine Wiederauferstehung feierte.

Frauen-Turnier

„Schnell kristallisierte sich heraus, dass die klassenhöchsten Teams aus den Landes- und Regionsoberligen das Geschehen bestimmen sollten“, erklärte Benckendorf. In Gruppe A war dies der TSV Wietze (LL) vor Wacker Osterwald (ROL), in der Gruppe B hatte der TSV Timmerlah (LL) vorerst noch knapp das Nachsehen beim 9:10 gegen die HSG Lachte-Lutter (LL).

In den Überkreuzspielen setzte sich Timmerlah mit Trainer Gundolf Deterding dann allerdings überzeugend gegen Wietze durch (6:3) - und im Finale drehte Timmerlah den Spieß um, bezwang die HSG Lachte-Lutter mit 9:8. Das Spiel um Platz drei verlor Osterwald gegen Wietze mit 8:11.

Ausrichter PSG Peine sicherte sich trotz der Abwesenheit einiger Stammkräfte Platz fünf. „Wir haben ein wenig gebraucht, um ins Turnier zu finden. Auch die fehlende Matchpraxis und Eingespieltheit im Vergleich zu den anderen Teams war uns anzumerken“, sagte Benckendorf. „Unter den gegebenen Voraussetzungen bin ich aber mehr als zufrieden.“ Ein besonderes Lob gab es für B-Jugend-Torhüterin Tabea Sachtleben, die ihr erstes Spiel im Frauen-Team bestritt und die kurzfristig erkrankte Katrin Lönnecke vertrat. „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht“, erklärte er.

B-Juniorinnen-Turnier

Auch der Wettbewerb der B-Juniorinnen habe einen vorhersehbaren Lauf genommen, berichtete Benckendorf und verwies darauf, dass die ranghöchsten Teams aus der Landesliga, der TuS Bergen und die JSG Münden/Volkmarshausen, sich mit jeweils einem Minuspunkt den Gruppensieg sicherten. Die Halfinalpartien wurden komplettiert mit der JSG Örtzetal und DJK BW Hildesheim.

Im ersten Semi-Finale hatte die JSG Münden die Partie gegen Hildesheim jederzeit im Griff und siegte ungefährdet mit 8:5. Das zweite Spiel um den Einzug ins Endspiel hingegen verlief spannender, erst im Siebenmeter-Werfen setzte sich der TuS Bergen gegen Örtzetal mit 9:6. durch.

Im kleinen Finale gewann Hildesheim gegen Örtzetal mit 6:3. „Der Kampf um den Turniersieg war dann wieder ein ganz enges Spiel“, sagte Benckendorf. Am Ende hatte der TuS Bergen knapp mit 5:4 die Nase vorn.

Das erst vor einigen Monaten neu formierte Team der PSG belegte in der Gesamtabrechnung Platz sieben. Gegen die starke JSG Lehrte gab es ein 2:2, zudem verloren die Peinerinnen gegen Bergen (3:8) und Hildesheim (5:8). Dennoch war der Coach nicht unzufrieden. „Das waren so noch nicht gekannte Herausforderungen für uns. Für uns kam es darauf an, weitere Erfahrungen für die neue Saison zu sammeln und als Team weiter zusammenzuwachsen - beides ist uns gelungen“, konstatierte Benckendorf.

Traditionsgemäß wurden in der Jugend zusätzlich die beste Feldspielerin und Torhüterin geehrt. Die Preise gingen dabei an Janina Bremer (TuS Bergen) sowie Keeperin Tabea Ulrich (JSG Örtzetal).

Fazit: „Es war unser vorrangiges Ziel, für alle Aktiven einen möglichst hohen sportlichen Nutzen zu bieten, dieser wurde uns bestätigt - wir haben Lob von allen Seiten erhalten“, freute sich Benckendorf. Entsprechend laufen bereits die Turnier-Planungen für 2017. „Wir sind aber auch stolz darauf, als kleiner Verein wieder ein Stück Handballkultur in Peine aus dem Dornröschenschlaf erweckt zu haben“, sagte Benckendorf.

rd

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