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Beide Teams sind voneinander beeindruckt

Volleyball: 3. Liga Beide Teams sind voneinander beeindruckt

Die wichtigste Erkenntnis des dritten Spieltages in der 3. Liga der Volleyballer lautet: Der MTV Vechelde kann auch gegen die Spitzenteams mithalten.

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Jonas Wacker (links) und Björn Koepke stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage.

Quelle: bt

MTV Vechelde - Alemannia Aachen 1:3 (25:20, 21:25, 18:25, 23:25). Da staunten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen: Der Spitzenreiter aus Aachen war im ersten Satz gegen die wie entfesselt aufspielenden Vechelder Volleyballer vor rund 150 Zuschauern chancenlos.

Gut erholt von der glatten 0:3-Niederlage im Nachbarschaftsduell gegen Aligse präsentierte sich die Riege von Trainer Axel Burgdorf. Die Annahmeschwäche war ausgemerzt, zudem stand die Blockabwehr ausgezeichnet und brachte die Aachener Angreifer ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Geschickt dirigierte Zuspieler Jonas Wacker seine Mitspieler.

„Der erste Satz war einer der besten der letzten drei Jahre“, meinte Routinier Timo Naleschinski. So wenige Fehler habe sein Team in einem Durchgang selten gemacht. Während Aachen sichtlich beeindruckt war, machten die Gastgeber im zweiten Abschnitt zunächst da weiter, wo sie im ersten Satz aufgehört hatten. Mit großer Leidenschaft wurde eine 15:11-Führung erspielt.

Allerdings: Je länger der Satz andauerte, umso besser stellte sich die gegnerische Abwehr auf die Vechelder Angreifer ein. „Leider haben wir unsere Chancen nicht mehr so konsequent genutzt wie zu Beginn der Partie“, analysierte Naleschinski. Die Folge: Aachen schaffte den Ausgleich und die Führung, die der Spitzenreiter nicht mehr aus der Hand gab.

Nun waren die Vechelder beeindruckt. Sie mussten im dritten Abschnitt durchgängig einem Rückstand hinterherlaufen und verloren den Satz mit sieben Punkten Unterschied. Im vierten Satz nahm Trainer Axel Burgdorf eine Umstellung vor. Er ließ Jan Reichelt als Zuspieler agieren. Bis zum 19:19 waren die Gastgeber auf Augenhöhe, um dann doch den Satz und das Spiel zu verlieren.

„Wir haben gezeigt, dass wir uns vor niemanden in der Liga verstecken müssen“, zog Naleschinski trotz der Niederlage ein positives Fazit. Die Punkte müsse sein Team gegen andere Mannschaften holen.

bt

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