Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Bei der HSG geht zu viel daneben

Handball-Oberliga Bei der HSG geht zu viel daneben

An Schnelligkeit und Kampfkraft hat es Edemissens Oberliga-Handballerinnen nicht gefehlt – dafür an Präzision. Die fehlende Genauigkeit im Spiel war Hauptgrund für die vermeidbare Niederlage der HSG in Burgdorf.

Voriger Artikel
Bildung verpflichtet Sven Kiontke als Spielertrainer
Nächster Artikel
Titelkämpfe zum Abschluss der Hallensaison

Edemissens Cathrin Kelkert (beim Wurf) hatte es schwer, sich gegen Burgdorfs Abwehr durchzusetzen. Die HSG verlor 29:33.

Quelle: Hartmut Butt

TSV Burgdorf – HSG Nord Edemissen 33:29 (18:12). „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, stellte HSG-Coach Gundolf Deterding fest. In der erlaubten sich seine Spielerinnen schon in der Anfangsphase reihenweise Abspiel- und Fangfehler. Den Burgdorferinnen kam das entgegen, sie konnten ihr Tempospiel aufziehen und warfen rasch eine 4:2-Führung heraus.

Die Gäste kamen zurück, schafften durch Ivonne Krängel und Katharina Buchholz den Ausgleich zum 4:4. Bis zum 8:8 verlief die Begegnung ausgeglichen. „Wir hätten zu diesem Zeitpunkt führen müssen“, ärgerte sich Deterding.

Neben den technischen Fehlern hatte sein Team eine zweite große Schwäche an diesem Tag: Sie ließ klarste Chancen ungenutzt. Ein Grund dafür war die glänzend agierende Astrid Borchert im Tor der Burgdorfer. Mit ihrer Zweitliga-Erfahrung entschärfte sie reihenweise die Würfe der Gäste, die bis zur Halbzeit vorentscheidend mit sechs Toren in Rückstand gerieten.

Aus der Pause kamen Edemissens Spielerinnen hoch motiviert heraus. Doch die Abschlussschwäche setzte sich fort. Victoria Brauer und Katharina Buchholz warfen neben das Tor, Burgdorf baute im Gegenzug seinen Vorsprung aus.

„Es spricht für meine Mannschaft, dass sie nicht aufgegeben hat“, stellte Deterding fest. Als die überragende Ivonne Krängel auf 27:28 verkürzte, war sogar ein Punktgewinn wieder in greifbare Nähe gerückt. Bis zum 29:30 blieben die Gäste auf Schlagdistanz. In der entscheidenden Phase der Partie trafen sie aber wieder das Tor nicht und Burgdorf konterte Edemissen aus.

„Wer so viele Chancen nicht nutzt, kann in Burgdorf nicht gewinnen“, resümierte Deterding. 9:1-Punkte hatte Burgdorf aus seinen letzten fünf Heimspielen gewonnen, Edemissen hätte die Erfolgsserie stoppen können.
HSG Nord: Gudowius, Kemmer (beide Tor); Krängel (8/1), Buchholz (7/1), Cathrin Kelkert (4), Brauer (3), Rook (2), Seuberlich (2), Geier (2), Elisa Kelkert (1), Svenja Behme, Carmon.

bt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.