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Ball-Diebe beruhigen Vecheldes Nerven

Fußball-Kreisliga Ball-Diebe beruhigen Vecheldes Nerven

Arminia bestraft im Spitzenspiel eiskalt Schwicheldts Fehler im Spielaufbau.

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Fußball-Kreisliga: Arminia Vechelde - RW Schwicheldt (rot-weiss).

Quelle: im

Von Christian Meyer

Mit freundlichen Grüßen an Schwicheldts Kreisliga-Fußballer: Schon nach 25 Minuten schwenkten Vecheldes Fans die grün-weißen Fahnen und sangen inbrünstig „Ihr könnt nach Hause fahren, ihr könnt nach Hause fahren, ihr könnt, ihr könnt nach Hause fahren.“ Arminia-Torjäger Kevin Kornmann hatte gerade das 3:0 im Top-Spiel zwischen dem Tabellenführer und seinem ärgsten Verfolger geschossen. Mit einem souveränen 4:1-Sieg ließ der Aufstiegsfavorit die Titel-Träume der Schwicheldter vermutlich zerplatzen. Die Gäste hatten sich mit individuellen Fehlern schnell selbst um einen möglichen Erfolg gebracht.

Arminia Vechelde - Rot-Weiß Schwicheldt 4:1 (3:1).

Souverän, souveräner, Vechelder: Erst gab es vier Tore, dann Sieger-Pizza im Vereinsheim. Dank eines Traumstarts entschied die Arminia das Spitzenspiel. Weil irgendwie kein RW-Verteidiger eine scheinbar harmlose Hereingabe klären wollte, schoss Timo Puchalowitz halt den Ball zur schnellen Vechelder Führung ins Tor (11.). Vom Innenpfosten prallte das Spielgerät ins Tor. Das 1:0 zeigte Wirkung - vor allem offenbar im Schwicheldter Nervenkostüm. Denn danach servierten die Schwicheldter im Spielaufbau in der Abwehr gleich zweimal dem Spitzenreiter Tore auf dem Silbertablett. Erst setzte der agile Timo Puchalowitz nach und passte auf Kevin Kornmann - das 2:0 war perfekt (22.). Dann fing Kornmann selber das Leder ab und erzielte das 3:0 (25.). Vecheldes Ball-Diebe hatten die Partie entschieden. Arminia-Coach Thomas Mühl war erleichtert: „Die nervliche Anspannung war groß bei uns. Die schnelle Führung haben wir uns erarbeitet, weil wir den Gegner gut angelaufen sind“, sagte er und freute sich über die Effizienz vorm Tor. „Gerade in der ersten Halbzeit war das gut. Außerdem haben alle in der Defensive gut gearbeitet“, lobte der Coach.

RW-Spielertrainer Dominik Feer gratulierte den Vecheldern zu einem verdienten Sieg und stellte fest: „Es gibt gute und sehr gute Kreisliga-Mannschaften. Wir sind vielleicht doch noch keine Spitzenmannschaft. Wir wollten selbst tief stehen, doch das haben wir uns mit den individuellen Fehlern zunichtegemacht.“ Einige Spieler hätten leider ausgerechnet im Spitzenspiel nicht gerade ihren Sahnetag erwischt. „Vechelde hat mehr Qualität, das hat die Mannschaft gezeigt - gerade im Abschluss“, bilanzierte Feer. Doch Trübsal blasen brauche sein Team nicht. „Wir sind Zweiter, wer hätte das vor der Saison gedacht.“

Stimmen zum Spiel

Sebastian Staats (Arminia Vechelde): „Wir wussten, dass die Schwicheldter kommen müssen. Deshalb haben wir auf Konter gespielt – und das ging auf. Zumal wir unsere Chancen gerade in der ersten Hälfte perfekt genutzt haben.“

Dennis Scharenberg (Vecheldes 4:1-Torschütze): „Gerade in so einem Spitzenspiel war es wichtig, dass wir unsere Chancen gut genutzt haben. Das 2:0 kam unserem Konzept natürlich entgegen.“

Marcel Lautenbach (Schwicheldts Stürmer): „Vechelde hat unsere Fehler gut erkannt und verwertet. In der Defensive müssen wir im Kollektiv stärker werden. Das war der Knackpunkt.“

cm/lr

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