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Bäse: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“

1. Fußball-Kreisklasse Bäse: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“

Spitzenspiel in der 1. Fußball-Kreisklasse: Der Tabellenzweite aus Wedtlenstedt, der bislang alle Partien gewonnen hat, erwartet den spielstarken Aufsteiger aus Sierße. Für den Titelanwärter aus Oberg hingegen steht eine vermeintlich leichte Aufgabe auf dem Programm, denn er empfängt das Schlusslicht.

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Vor wenigen Wochen bezwang der MTV Wedtlenstedt (l.) im Gemeindepokal-Wettbewerb den TSV Sierße/Wahle mit 4:1 - am Sonntag treffen die beiden Klubs im Spitzenspiel der Kreisklasse erneut aufeinander.

Quelle: im

TuS Fortuna Oberg - TSV Clauen/Soßmar (Sonntag, 15 Uhr). Es war am Sonntag die Überraschung schlechthin: Der Titelaspirant aus Oberg und Coach Klaus Reinecke haben sich getrennt. „Wir sind im Guten auseinandergegangen“, sagt Obergs Mannschaftsführer Leonid Grigorjan. Zudem bestätigt er die Worte von Reinecke in der PAZ vom Montag. „Wir haben gemeinsam beschlossen, die Gründe nicht in der Öffentlichkeit zu erörtern“, betont Grigorjan, der zunächst einmal als Interimscoach die Trainingsarbeit übernehmen und zusammen mit seinem Vater Oleg die Arbeit als Obmann weiterführen wird. „Wir werden versuchen, in aller Ruhe einen geeigneten Nachfolger zu finden.“

Zunächst einmal geht es jedoch Sonntag gegen den noch sieglose Tabellenletzten - und Grigorjan erwartet keinen Selbstgänger. „Das ist äußerst gefährlich, zumal gegen uns immer alle hochmotiviert sind.“ Dennoch wollen die Oberger unbedingt die drei Punkte einfahren.

Unruhe herrscht jedoch auch beim Gast, gab es doch in sechs Begegnungen erst einen Zähler. Zudem kritisierte TSV-Coach Elmar Ohlendorf die zuletzt gezeigte Leistung seiner Elf deutlich. „Natürlich muss ich mich jetzt fragen, ob ich die Mannschaft noch erreiche“, sagt Ohlendorf, der inzwischen in Gesprächen versucht hat, mit den Akteuren auf einen Nenner zu kommen. Das Schöne an diesem Spiel sei, „dass wir überhaupt nichts zu verlieren haben“, erklärt Ohlendorf. Zwar spiele Oberg sehr robust, „aber ein Sieg für uns ist machbar“, erklärt er. Für zwei Spieler ist diese Partie eine ganz besondere, kommt es doch zum Familienduell: Für den TSV läuft Felix Konopatzki auf, für Oberg sein Bruder Philipp.

MTV Wedtlenstedt - TSV Sierße/Wahle (Sonntag, 15 Uhr). Dass neue Besen manchmal gut kehren, zeigt auch das Beispiel Werner Bäse. Seit dem 1. Juli ist er Trainer beim MTV Wedtlenstedt - und noch hat seine neue Mannschaft in sechs Spielen keinen Punkt abgegeben. Und das, obwohl der Kader nur klein ist. „Aber es macht viel Spaß, was sich auch in den Ergebnissen widerspiegelt“, erläutert Bäse, der Respekt vor dem Aufsteiger hat.

„Die Tagesform wird entscheiden, wobei es sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe wird“, sagt Bäse, dessen Mannschaft vor wenigen Wochen im Gemeindepokal-Wettbewerb die Sierßer klar mit 4:1 bezwang. Gegen einen erneuten Sieg hätte er auch am Sonntag nichts einzuwenden. Allerdings sieht es personell weiterhin nicht allzu gut aus. „Und jetzt hat sich auch noch Mathias Schneider einen Kreuzbandriss zugezogen“, bedauert Bäse.

Ganz andere Sorgen hingegen hat Sierßes Coach Dennis Kleinschmidt. Grund: „Wir bekommen in Sierße einen neuen Rasen und können deshalb dort weder trainieren noch spielen. Dabei ist der Rasen schon gut gewachsen, so dass man dort eigentlich dreauf könnte. Leider tut sich bei der Gemeinde Vechelde nichts“, moniert er.

Verständnis hat er jedoch dafür, dass der SV Bettmar, auf dessen Platz der TSV derzeit seine Heimspiele bestreitet, vergangenen Sonntag die Partie der Sierßer abgesagt hat. „Bettmar ist uns bislang immer entgegengekommen. Aber bei Regenwetter leidet der Platz. Deshalb hat Bettmar auch richtig gehandelt, denn bei diesem Wetter kann dort nur ein Spiel ausgetragen werden“, erklärt Dennis Kleinschmidt, der am Sonntag schon mit einem Unentschieden zufrieden wäre. „Denn die Wedtlenstedter sind gut drauf und haben bislang alle Spiele gewonnen.“

ma

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