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Auszeit nehmen verboten: GW muss gewinnen

Fußball-Landesliga Auszeit nehmen verboten: GW muss gewinnen

Die Hoffnung stirbt zuletzt: In der Fußball-Landesliga startet GW Vallstedt heute in Calberlah den nächsten Versuch, den ersten Dreier im Jahr einzufahren, um damit die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

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Angespannte Situation: Vallstedts Trainer Michael Nietz.

Quelle: rb

GW Calberlah - GW Vallstedt (Sonnabend, 16 Uhr). Die Gäste sind seit fünf Monaten ohne Pflichtspielsieg - und es sieht auch nicht danach aus, dass sich das am heutigen Sonnabend ändern wird. Der Grund: Die Calberlaher fegten vor drei Tagen den TSV Hillerse, gegen den die Vallstedter am vergangenen Sonnabend auf eigenem Platz mit 1:3 unterlagen, mit 5:0 vom Platz.

Die bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls nicht ganz sorgenfreien Gastgeber zeigten Biss, Einsatz und Leidenschaft. Alles Attribute, die im Abstiegskampf den Erfolg garantieren. „Das müssen wir auch am Sonnabend gegen Vallstedt genauso wieder umsetzen“, fordert Calberlahs Co-Trainer Henning Grußendorf. Mit zehn Punkten Vorsprung auf den Drittletzten aus Vallstedt werden die Platzherren (bei angekündigten drei Absteigern) vorläufig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Die drei Punkte würden sie aber gerne noch mitnehmen, um das Polster auszubauen. „Wir müssen aber auf der Hut sein“, warnt Henning Grußendorf, „wenn die Vallstedter verlieren, sind bei denen die Lichter aus.“

In der Tat, die Gäste benötigen jeden Zähler, um etwas näher an den SC Gitter heranzurücken, der bereits sieben Punkte enteilt ist. Allerdings gibt die mangelnde Durchschlagskraft der Vallstedter - nur zwei Treffer zuletzt in fünf Begegnungen - wenig Hoffnung auf Besserung.

Dennoch: „Wir werden versuchen, einen Dreier einzufahren“, sagt GW-Trainer Michael Nietz. Er weiß jedoch selbst, dass es schwer wird, gegen die sehr kampfstarken Calberlaher zu bestehen. Erst recht, wenn seine Mannschaft sich wieder eine Auszeit nimmt, in der die Ordnung völlig verloren geht und der Gegner die Lücken nutzt, um das Spiel zu entscheiden.

„Wenn wir eine realistische Chance auf drei Punkte haben wollen, müssen wir an die Schmerzgrenze gehen“, forderte Manager Michael Giesemann bereits vor dem Hillerse-Spiel den letzten Einsatz. Der ist nach der Niederlage am Mittwoch bei den Freien Turner auch dringend nötig, sonst ist die Klasse nicht mehr zu halten.

ua

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