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Außenseiter PSG wehrt sich tapfer

Hallenfußball Außenseiter PSG wehrt sich tapfer

Unschlagbar: Ohne Niederlage qualifizierten sich Bosporus Peine und Blau-Weiß Schmedenstedt beim Hallenfußball-Turnier des BSC Bülten für die Endrunde am Sonnabend. Kreisligist Schmedenstedt musste allerdings bis zur letzten Begegnung zittern.

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Duell der Generationen: Ölsburgs Routinier Jens Gehlhaar (links) setzt sich beim Hallenturnier des BSC Bülten gegen Niklas Voges vom jungen Team der PSG 04 Peine durch. Das Spiel endete torreich 3:3.

Quelle: Ralf Büchler

120 Zuschauer in der Ilseder Stadionsporthalle sahen spannende Partien am dritten Tag des Turniers um den „Fiat Sellmann Cup“. Viele Duelle standen auf des Messers Schneide, es gab gleich vier Unentschieden. Außenseiter PSG 04 Peine, Tabellenführer in der 2. Kreisklasse, überraschte positiv, Kreisligist Ölsburg überraschte hingegen negativ. Die Viktoria blieb sieglos.

Die junge PSG-Mannschaft mit ihrem überragenden Mannschaftsführer Noureddin Toprakli wurde erst im vierten Spiel vom Gruppenfavoriten Bosporus knapp mit 2:4 bezwungen. Der Kreisklassist machte auch in seinem letzten Gruppenspiel gegen den Kreisligisten VfB Peine II beim 0:2 einen guten Eindruck. In beiden Spielen waren die Schwarz-Gelben ganz dicht an einer Sensation dran. Trainer Klaus Reinecke war dennoch mit Platz vier nicht zufrieden. „Es wäre tatsächlich noch mehr drin gewesen“, konstatierte er.

Die Ölsburger zeigten sich hingegen in allen Spielen äußerst schwach, kassierten immer wieder Tore, nachdem sie einen Feldspieler als „fliegenden Torwart“ eingesetzt hatten. „Wir haben grundsätzlich keine überragenden Hallenspieler, deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen und haben einiges für den PAZ-Cup ausprobiert“, erklärte Trainer Marc Neubauer das enttäuschende Abschneiden.

Die alles überragende Mannschaft der Gruppe 3 war Bosporus Peine. Routinier Hadi Bacaksiz coachte den Bezirksligisten, der mit seiner spielerischen Leichtigkeit und einigen Kabinettstückchen an „gute alte Bosporus-Hallenzeiten“ erinnerte. Was Spieler wie Burak Acun und Ünal Alaoglu auf den Hallenboden zauberten, war sehenswert. Bacaksiz freute sich über „die Einhaltung meiner Marschroute und ganz besonders über das disziplinierte Verhalten der Mannschaft“.

Distanzkracher entscheidet Spiel

Dass es im Spiel gegen Schmedenstedt nur zu einem torlosen Unentschieden gelangt hat, war einerseits einer Überheblichkeit der Bosporus-Spieler geschuldet und lag andererseits daran, dass BW-Trainer Ekrem Kocak seine Mannschaft optimal auf seinen Ex-Klub eingestellt hatte. Schmedenstedt stand defensiv gut und verteidigte das 0:0. Kocak hatte sich zuvor mit seiner Mannschaft schon mit einem Remis gegen PSG 04 Peine zufrieden geben.

Das wichtigste Tor für die Blau-Weißen schoss einmal mehr Daniel Wolff, der im Spiel gegen eine überzeugende Reserve des VfB Peine 83 Sekunden vor Spielschluss einen unhaltbaren Distanzschuss abfeuerte. Über dieses Gegentor ärgerte sich VfB-Trainer Thomas Knaak: „Daniel Wolff durfte niemals so frei zum Schuss kommen. Da ist uns vorher ein ganz simpler Wechselfehler passiert.“ Bei einem Sieg wäre der VfB vorzeitig als Tabellenzweiter für die Endrunde qualifiziert gewesen. So mussten die Peiner auf einen Ausrutscher Schmedenstedts im letzten Spiel des Abends hoffen.

Die Blau-Weißen machten es nach einer 3:0-Führung gegen Ölsburg unnötig spannend. Die Viktoria drehte noch einmal auf, zeigte ihr bestes Spiel und kam durch zwei Tore von Christopher Wedde gefährlich auf 2:3 heran. Schmedenstedt zitterte sich ins Ziel.

Der Gruppenletzte Adler Handorf mit dem starken Torhüter Benjamin Nemitz spielte über weite Strecken gut mit, hatte sogar den Kreisligisten Ölsburg am Rande einer Niederlage.
Die beiden Schiedsrichter Nils Goldenstein und Jan Könnecker hatten einen ruhigen Abend. Das Duo vom TSV Clauen/Soßmar kam mit nur einer Zeitstrafe aus.

Hartwig Maasberg

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