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„Aushilfe“ Tobias Bühn wirft neun Tore

Handball-Landesliga „Aushilfe“ Tobias Bühn wirft neun Tore

Ihre Heimstärke erneut unterstrichen haben die Landesliga-Handballer des MTV Groß Lafferde, die den MTV Seesen klar bezwangen. Einen überlegenen Sieg fuhr auch die HSG Nord beim Auswärtsspiel in Geismar ein.

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Nicht zu bremsen: Neun Tore warf Tobias Bühn für Groß Lafferde gegen Seesen.

Quelle: Isabell Massel

MTV Groß Lafferde – MTV Seesen 30:25 (16:12). Aufgrund von Personalnot mussten die Gastgeber mit Kevin Strohmeyer, Martin Schmidt und Tobias Bühn gleich drei Akteure aus den zweiten Herren einbauen.

Mit Erfolg: „Sie haben ihre Sache alle gut gemacht“, lobte Lafferdes Betreuer Dennis Bühn das Trio insgesamt und seinen Bruder, der als Kreisläufer neun Treffer erzielte, besonders. „Er harmonierte sehr gut mit unserem Rückraum und hatte eine Torquote von hundert Prozent“.

Von einem klaren Heimsieg war indes anfangs wenig zu spüren. So lagen die Gäste bis 18. Minute ständig vorn. „Das lag hauptsächlich daran, das bei uns einige Leute auf ungewohnten Positionen spielen mussten. Die Abläufe und das Verständnis untereinander klappten erst nach und nach besser“, erläuterte Bühn.

Nach 20 Minuten hatten sich die Gastgeber gefunden: Sie gingen über 8:8 und 11:11 mit 14:11 in Führung und gerieten von da an nicht mehr in Rückstand. Nach dem Wechsel kamen die Seesener zwar einige Male noch auf zwei Tore heran, wirklich in Gefahr brachten sie Lafferdes Erfolg jedoch nicht. „Weil wir an diesem Tag einfach präsenter und kämpferisch stärker waren“, sagte Dennis Bühn.

MTV Groß Lafferde: Hager, Könnecker (beide Tor), Hillmer (2), Slabon (1), Müller (5/1), Neumann (5/2), Oppermann, Knittel (7/1), Singenstreu, Strohmeyer, Schmidt (1), Bühn (9).

MTV Geismar – HSG Nord 20:25 (8:11). Die Partie im Göttinger Vorort stand im Zeichen zweier starker Abwehrreihen. Dass sich die Edemisser letztlich durchsetzten, lag nach Einschätzung von Torwart Jörn Ohms an der technischen Überlegenheit der Seinen. „Außerdem sind wir eingespielter als Geismar“.

Anders als in den vorherigen Partien zeigte sich die HSG-Deckung von Beginn an hellwach. „Wir haben hinten viele Kreuzungen unterbunden und erahnt. So konnten wir mehrere Bälle abfangen“, lobte Ohms die Defensivleistung.

Trotz ständiger Führung habe es vorn jedoch lange gehapert. „Erst in der zweiten Halbzeit sind wir besser durchgekommen“. Ihren Drei-Tore-Vorsprung hielt die HSG bis 40. Minute. Nachlässigkeiten in der Abwehr führten dann dazu, dass die Gastgeber kurzzeitig Oberwasser bekamen und sich auf 16:18 herankämpften.

Bei diesem Abstand blieb es zehn Minuten, ehe ein „psycholgischer Knacks“ Geismar binnen weniger Sekunden endgültig auf die Verliererstraße brachte. „Dabei warfen wir erst ein Kontertor, fingen dann beim Gegenzug den Pass ab und haben dann noch Mal schnell getroffen“, sagte Ohms.

HSG: Ohms, Oppermann, (beide Tor), Springer (2), Wilck, S. Seffer (3), T. Seffer (4), Michaelis (3), Winkler (5), Grauert (5), Hülssner (3).

jh

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