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Aus Protest: Neubauer lässt seinen Co coachen

Fußball-Kreisliga Aus Protest: Neubauer lässt seinen Co coachen

Ein Skandalspiel, wie in der Bundesliga Hoffenheim gegen Leverkusen, ist das jüngst annullierte Kreisliga-Spiel Groß Lafferde gegen Woltorf zwar nicht.

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Markus Wedde steigt zum Kopfball hoch: Mit Teutonia Groß Lafferde muss er heute im Wiederholungsspiel erneut gegen Woltorf ran.rb

Dennoch sorgte der wegen eines Formfehlers aberkannte 7:0-Sieg der Teutonia für Diskussionen in der Peiner Fußballszene. Besonders bei den Lafferdern, die sich ungerecht behandelt sehen. Heute findet das Wiederholungsspiel statt.

Teutonia Groß Lafferde - VfL Woltorf (heute, 19 Uhr). Weil der Schiedsrichter den Woltorfern nach der Verletzung ihres Keepers das Nachtragen eines Ersatztorhüters auf dem Spielbogen nicht erlaubte, legten die Woltorfer Einspruch gegen den Wertung des Spiels ein - und hatten Erfolg. Noch immer nicht über die Angelegenheit hinweg ist Lafferders Trainer Mark Neubauer. „Ich muss das Urteil akzeptieren. Aber was mich weiter aufregt ist, das versucht wurde, über das Sportgericht drei Punkte zu holen - bei einem 0:7. Bei einem knappen Ergebnis hätte ich Verständnis gehabt, so aber nicht.“ Aus Protest wird Neubauer heute abseits der Auswechselbank stehen. „Das Coaching überlasse ich meinem Co-Trainer Marco Schwalenberg.“

Seinen Spielern, die nach dem Sportgerichtsurteil drei Mal in Serie gewannen, macht Neubauer Komplimente. „Die waren durch das Urteil motivierter als vorher, blieben aber gelassen. Sie steigerten sich in die Sache nicht so rein wie ich.“ Heute gegen Woltorf erwartet Neubauer eine „enge Nummer“, da ihm mehrere Spieler berufsbedingt fehlen.

Personell gebeutelt sind auch die Woltorfer, die auf die Stammspieler Jens Polomski und Moritz Klooß (beide fehlen wegen einer Knieverletzung bis zur Rückrunde) sowie Jan Gartung, Robin Smolka, Jan-Luka Klindworth und Gerald Burgdorf (berufs- beziehungsweise studiumbedingt) verzichten müssen. Letztgenannter Akteur erwartet, dass die Lafferder heute „ordentlich“ motiviert sein werden. „Ich hoffe, es bleibt friedlich“.

Burgdorf und seine Mannschaft haben das Sportgerichturteil abgehakt. „Das Ergebnis kam nicht regelkonform zustande. Der Schiedsrichter hat falsch entschieden“, sagt Burgdorf. Vom Sportlichen her unter Druck sieht er „seine“ Woltorfer trotz der derzeitigen Tabellenlage nicht. Der VfL ist Viertletzter, hat genauso viele Punkte wie der BSC Bülten auf dem Abstiegsplatz. „Unten liegt alles dicht zusammen. Mit unserer Personalnot müssen wir klarkommen und hoffen, dass sich die Lage zur Rückrunde entspannt.“

jh

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