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„Augen zu und durch“: HSG-Coach appelliert an die Ehre

Handball-Landesliga der Frauen „Augen zu und durch“: HSG-Coach appelliert an die Ehre

Es steht schlecht um Edemissens Landesliga-Handballerinnen. So haben sie bei vier noch zu absovierenden Spielen als Tabellenletzter vier Punkte Rückstand zum „rettenden Ufer“. Schwer vorzustellen ist daher, dass die Wende in Sachen Klassenerhalt ausgerechnet in der kommenden Partie gegen die Spitzenmannschaft TGJ Salzgitter gelingt.

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Viktoria Marquardt (am Ball) steht mit der HSG Nord im Tabellenkeller unter Druck.

Quelle: Isabell Massel

Keinerlei Sorgen haben dagegen die auf Platz drei liegenden Handballerinnen von Vater Jahn, die den Vorletzten Dransfeld zu Gast haben.

TGJ Salzgitter - HSG Nord Edemissen (Sonnabend, 18.30 Uhr). HSG-Nord-Trainer Frank Pausewang hegt nur noch wenig Hoffnung, dass sein Team auch kommende Saison in der Landesliga spielt. „Es müsste in den letzten Spielen alles passen. Wir dürften fast nur noch gewinnen, unsere Konkurrenten fast nur noch verlieren.“ Wenig erhellend sei obendrein, dass die HSG während der Osterferien kaum trainiert habe, da immer wieder mehrere Spielerinnen bedingt durch Krankheit, Verletzung beziehungsweise Urlaub fehlten.

In einer misslichen Lage stecken derzeit auch die Salzgitteranerinnen, die in den zurückliegenden Begegnungen zwei Klatschen kassierten (25:41 gegen Wittingen, 22:35 gegen Geismar) und zudem gegen den Tabellenvorletzten Dransfeld nicht über ein 26:26 hinauskamen. „So wie ich gehört habe, hatte TGJ zuletzt personelle Probleme. Aber es ist wohl nicht das erste Mal. In die Saison ist die Mannschaft nur mit einem Neuner-Kader gegangen“, versucht sich Pausewang in Erklärungen. Seine Mannschaft will er in Sachen Motivation an der Ehre packen. „Augen zu und durch. Wir müssen in den letzten Spielen vernünftig gegengehen“, fordert der HSG-Nord-Coach.

MTV Vater Jahn Peine - SC Dransfeld (Sonnabend, 18.30 Uhr). Obwohl die Peinerinnen acht Ränge vor den Gästen liegen, erwartet MTV-Trainer Carsten Bührig eine enge Begegnung. Denn: „Unsere Abwehr wird geschwächt sein“, verweist er auf die Ausfälle der starken Defensiv-Spielerinnen Neele Heiligentag und Michelle Thurau (beide verletzt) sowie Leah Marchefka und Laura-Sophie Bührig (beide privat verhindert). Angesichts des dezimierten Kaders wird Ilka Buse aus der Jahn-A-Jugend zu ihrem ersten Einsatz in der ersten Damen kommen. „Ilka ist Linkshänderin und spielt als Rechtsaußen. Sie wird unser Spiel auf der Seite noch gefährlicher machen.“

Von Peines 27:24-Hinrunden-Erfolg ist Bührig in Erinnerung geblieben, dass Dransfeld viele Tore über die Kreisläuferin erzielte. „Da müssen wir ansetzen, die Anspiele an den Kreis verhindern und lieber Würfe aus dem Rückraum zulassen“, erläutert der MTV-Trainer die Marschroute.

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