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Auflösung vom Tisch: Scholz ist Vorsitzender

Tischtennis-Kreisverband Auflösung vom Tisch: Scholz ist Vorsitzender

Das ging ruck-zuck: In einer knappen halben Stunde wählten die Tischtennisvereine aus dem Kreisverband Peine einen neuen Vorstand. Die drohende Auflösung ist damit vom Tisch.

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Holger Vahldiek - hier an der Tischtennisplatte - übernimmt die Geschäftsführung und das Amt des Schatzmeisters im Kreisverband.

Quelle: sd

„Es geht weiter. Und erstmal wollen wir jetzt Ruhe in den Kreisverband bekommen“, sagt der neue Vorsitzende Michael Scholz.

Wie berichtet hatten die Kreisvereine im Februar die vorgeschlagene Fusion der Peiner mit den Verbänden Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel abgelehnt. Verbandschef Wolfgang Schuppan und Geschäftsführer Andreas Schmalz - beide Fusionsbefürworter - kandidierten daraufhin beim Verbandstag im Juli nicht mehr.

Bei dieser Versammlung fanden sich allerdings keine Nachfolger für die beiden. Bei dem nun notwendigen außerordentlichen Verbandstag am Donnerstag war die Alternative deshalb: Neuer Vorstand oder Auflösung des Verbandes.

„Es wäre schade, wenn der Kreisverband abgewickelt werden würde“, sagt der bisherige stellvertretende Vorsitzende Michael Scholz. Er hatte sich deshalb im Vorfeld um eine neue Vorstandsmannschaft bemüht und stellte sich nun für den Vorsitz zur Wahl. Mit 145 Ja-Stimmen bei 9 Nein-Stimmen wurde dieser Vorstand gewählt. Dabei hatten die 38 anwesenden Vereine insgesamt 148 Stimmen, hinzu kamen 6 Vorstandsstimmen.

Außer Scholz gehören zum Vorstand: Frank Matthies (2. Vorsitzender), Holger Vahldiek (Geschäftsführer und Schatzmeister), Ansgar Imme (Sportwart) und Henning Nothnagel (stellvertretender Sportwart). Nicht besetzt wurden die Posten Werbe- und Pressewart, Schulsportwart sowie Seniorenwart. Scholz, Matthies und Vahldiek sind vom VfL Woltorf, Imme vom TB Lengede und Nothnagel von der SG Solschen.

„Unsere Wahl heißt nicht, dass das Thema Fusion generell auf Dauer vom Tisch wäre“, sagt Scholz. Aber der Kreisverbands-Vorstand sei für zwei Jahre gewählt, und zurzeit bestehe keine Notwendigkeit, diese Richtig weiter zu verfolgen. „Natürlich muss man aber immer über den Tellerrand hinausblicken.“

Wichtig ist dem neuen Vorsitzenden, dass der Vorstand nun nicht die komplette Arbeit allein absolvieren muss. Er bat deshalb die Vereine um mehr ehrenamtliches Engagement im Kreisverband.

mp

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