Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Auch viel „Herzblut“ reicht der HSV nicht

Handball-Regionsoberliga Auch viel „Herzblut“ reicht der HSV nicht

Kein guter Spieltag war es für die Peiner Frauen-Teams in der Handball-Regionsoberliga. Die SG Zweidorf/Bortfeld II, die HSV Vechelde-Woltorf und auch Spitzenreiter HSG Nord Edemissen mussten sich geschlagen geben. Lediglich der MTV Vater Jahn Peine feierte einen 31:27-Erfolg in Lehre.

Voriger Artikel
Eintracht verliert auf Schalke mit 1:3
Nächster Artikel
Jahn räumt ab: Vier Bezirksmeister-Titel

Wieder einmal setzt sich Isabell Naumann hier gegen die Abwehr des VfL Wolfsburg II durch. Die HSV-Spielerin warf 13 Tore, konnte die Niederlage ihres Teams damit aber nicht verhindern.

Quelle: rb

HF Helmstedt-Büddenstedt - SG Zweidorf/Bortfeld II 25:19 (13:10). „Unter der Voraussetzung, dass wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten, war unsere Leistung ganz gut“, bilanzierte SG-Coach Dirk Körber. Seine Mannschaft habe die Vorgaben umgesetzt. „Und sie hat eine stabile Abwehrleistung gezeigt“, lobte er.

Das Spiel verloren hat die SG vom Siebenmeterstrich. Während die Helmstedterinnen von ihren zehn Strafwürfen keinen vergaben, scheiterten die Gäste gleich dreimal bei neun Würfen. „Das sind drei vergebene Chancen, mit denen das Spiel - wenn sie genutzt worden wären - noch enger gewesen wäre“, ärgerte sich Körber.

Nun guckt die SG Zweidorf/Bortfeld II trotz zweier ausstehender Spiele schon auf die kommende Saison. „Wir haben gesehen, dass wir oben mitspielen können. Wir müssen nur konstanter werden“, meint Körber.

SG: Kallweit (5/2), Scholz (5/1), Lehne (3/2), Hartmann (2/1), Wagner (1), Henkel (1), Vollrath (1), Feistel (1).

HSV Vechelde/Woltorf - VfL Wolfsburg II 24:32 (10:14). „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen“, sagte HSV-Interimstrainer Martin Löwe. So lag sein Team schnell mit 2:7 hinten. Danach hätten die Gastgeberinnen ein wenig die Kurve gekriegt, und sie konnten sich auf das Spiel der Gäste einstellen. „Wir haben aber klarste Chancen verworfen. Dazu waren wir in der Abwehr nicht sattelfest“, berichtete Löwe.

In der zweiten Halbzeit konnte sein Team den Rückstand bis zum 13:16 verringern, ehe die Gäste davonzogen. „Wir haben in Unterzahl dann zu überhastet abgeschlossen.“ Die Folge war ein 18:28-Rückstand. „Es ist ärgerlich. Die Mannschaft hat alles gegeben, doch sie war leider nicht in der Lage, den Rückstand aufzuholen. Herzblut und die richtigen Worte reichen allein noch nicht, um zu gewinnen. Und konditionell ist die Mannschaft am Tiefpunkt“, stellte Löwe fest. Gefallen hatte ihm vor allem die Leistung von Isabell Naumann. Sie warf gleich 13 Tore.

HSV: Naumann (13), Preißner (5), V. Jung (3), J. Jung (2), Korth (1).

VfL Lehre - MTV Vater Jahn Peine 27:31 (17:13). Nach längerer Handball-Pause bekam Marie-Chantal Kuss eine Herkulesaufgabe. Sie sollte Lehres stärkste Spielerin, die etwa 1,90 Meter große Nicole Ramm, stoppen. „Das hat sie gut gemacht“, lobte Jahn-Trainer Uwe Ottenbreit, der in der ersten Halbzeit seinen kompletten Kader einsetzte.

„In der zweiten Halbzeit hatte ich dann die Formation gefunden, die am besten gegen Lehre spielte. Es gelang uns auch, unser Tempospiel aufzuziehen“, sagte Ottenbreit. So holten die Jahnerinnen nicht nur den Vier-Tore-Rückstand auf, sondern zogen auch noch vier Tore davon.

MTV Peine: Bergmann (4), Heiligentag (2), Bührig (7), Schauder (7), Kuss (3), Eggeling (5), Rook (2), Hacke (1).

MTV Weferlingen - HSG Nord Edemissen 20:19 (11:12). Spitzenreiter Edemissen verlor überraschend. „Das war vielleicht der Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit“, sagte HSG-Trainer Martin Staats. Die erste Halbzeit sei für sein Team noch gut gelaufen. Auch danach schienen sich die Gäste absetzen zu können, denn sie gingen mit 14:11 in Führung.

„Doch dann kam ein Bruch ins Spiel“, bedauerte Staats. Weferlingen ging beim 16:15 in Führung. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. Beim Stand von 19:18 für die Gastgeberinnen vergaben die Gäste zwei Siebenmeter und drei weitere hundertprozentige Chancen. „Wir hatten diesmal nicht das Glück der vergangenen Spiele. Weferlingen hat aufopferungsvoll gekämpft, und wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Das wird dann halt bestraft“, konstatierte Staats.

Die Tabelle führt die HSG nun nur noch mit vier Minuspunkten Vorsprung an.

HSG Nord: D. Seffer (8), Mucha (4), Elligsen (4), Carmon (3).

lr/mp

Voriger Artikel
Nächster Artikel