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Auch die Oldies hatten ihren Spaß

Peiner Triathlon Auch die Oldies hatten ihren Spaß

Peine. Am Sonnabend hat er noch trainiert, am Sonntag war Jesse Hinrichs aus der ersten Startgruppe der erste im Ziel. 1:00:52 Stunden brauchte der Oldenburger für 500 Meter schwimmen, 21 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer laufen. Am Ende wurde er damit Fünfter in der Sprintwertung. Er war einer von 843 Startern beim Peiner Triathlon.

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Oldie-Trio (von links): Henning von Speßhardt (76), Horst Greb (78) und Herbert Dierks (71).

„Es war okay“, sagte der 18-Jährige. „Die Laufstrecke ist nicht die schnellste, und die Radstrecke etwas wellig. Bei uns ist es platter.“ Geschwommen ist er mit Neopren-Anzug. „Das ging wunderbar.“

Vergangenes Jahr war Hinrichs als Zuschauer beim Triathlon in Peine. Diesmal ist er schon am Samstag nach Peine gefahren und hat im Hotel übernachtet.

Das haben Herbert Dierks und Henning von Speßhardt nicht nötig. Das Ü70-Duo startete beim Volkstriathlon. Beide kommen aus dem Raum Celle, hinzu gesellte sich gestern noch der 78-jährige Horst Greb, der aus Wilhelmshaven angereist war. Die Oldies treffen sich immer wieder bei verschiedenen Wettbewerben und sind in Peine „Stammkunden“.

„Einmal Triathlon - immer Triathlon“, schwärmt Dierks, der 1988 erstmals bei einem Wettbewerb gestartet ist. „Damals noch mit Tourenrad, und nach dem Schwimmen habe ich mich abgetrocknet. Das war das erste und letzte Mal.“

„Triathlon ist für jeden umsetzbar, ein wunderbarer Sport“, schwärmt der Wathlinger. Sein Patentrezept: „Man muss es mit Ruhe und Gelassenheit angehen. Dann ist es auch in unserem Alter kein Problem.“ Und der 76-jährige von Speßhardt flachst: „Wir müssen nur nach dem Wettkampf unsere Frauen anrufen, dass wir noch leben.“ Das nächste Projekt: „Kommenden Sonntag starten wir in Uelzen.“

Der älteste Teilnehmer war - wie in den vergangene beiden Jahren - Hartmut Pelikan vom Mühlenbergen SV. Er bewältigte den Triathlon mit 80 Jahren - und einem künstlichen Knie. Diesmal war er fast zwei Minuten schneller (2:03:05) als im vergangenen Jahr - und damit fast wieder so schnell wie als 78-Jähriger.

Lokalmatador Heinrich Schröder (Arminia Vöhrum) kam nach 1:44:55 Stunden ins Ziel. „Das war heute eine Quälerei. Die Zeiten werden immer schlechter“, stellte der 75-Jährige fest. Dennoch ist er Zweiter geworden: In der Altersgruppe M75 hinter dem eine Minute schnelleren Hannoveraner Peter Neugebauer.

Vorn liegt Schröder allerdings bei der Zahl der Teilnahmen am Peiner Triathlon. Zum 18. Mal war er in diesem Jahr dabei, zweimal hatte er seit Bestehen des Peiner Triathlons verletzungsbedingt passen müssen. „Ich weiß nicht, ob ich zum 19. Mal antreten werde. Die Kombination der Disziplinen ist doch sehr anstrengend“, sagte Schröder.

Peter Erbe vom Lauftreff Ilsede/Lahstedt ist dagegen mit seinem Geburtsjahr 1947 noch fast ein „Jungspund“. Deshalb hatte er auch noch genug Energie, um nach dem Wettkampf (Zeit: 1:44:23) mit abzubauen - und freute sich dabei über die Organisation der Veranstaltung: „Es ist alles bis ins Detail geregelt und jedes Teil nummeriert.“

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