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Artur Kück holt sich den dritten Platz

Schach-Landesmeisterschaft Artur Kück holt sich den dritten Platz

Die Peiner Schach-Nachwuchsspieler Artur Kück, Raphael Schulz und Julian Remmert starteten bei der niedersächsischen Landeseinzelmeisterschaft in Rotenburg. Die Plätze drei, elf und zwölf sind ihre Ausbeute.

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Die Peiner Jugendspieler (von links): Raphael Schulz, Artur Kück, Julian Remmert.

Artur Kück hat sich seinen Traum erfüllt: Durch den dritten Platz qualifizierte sich der Woltorfer Schüler für die Deutschen Meisterschaften in Oberhof/Thüringen. In der U10 (Jahrgang 2002 und jünger) errang er 8 von 11 möglichen Punkten bei sieben Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen.

„Bis zum 9. Spiel lag Artur immer unter den ersten Drei, dann aber verlor er eine Partie und rutschte aus den Spitzenrängen“, berichtete Vater Stefan Kück, der als Betreuer des Trios mitgefahren war. Die Niederlage gab es gegen den hohen Favoriten und späteren Landesmeister Sven ter Stal. Vor den letzten beiden Runden war Arturs Enttäuschung sehr groß, schien doch sein großes Ziel kaum noch erreichbar zu sein. „Aber durch zwei konzentrierte Spiele und Siege am Schluss bei gleichzeitigen Punktverlusten der Konkurrenten gewann er Platz drei noch zurück“, freute sich Stefan Kück. Damit hatte sein Sohn die Qualifikation geschafft und auch noch ein Platz auf dem Siegertreppchen gewonnen.

In der U14 spielte der zwölfjährige Raphael Schulz ein unerwartet starkes Turnier. Aufgrund seiner in bisherigen Turnieren erreichten Deutschen Wertungszahl (DWZ 1372) nur auf Platz 16 von 20 gesetzt, holte er gegen durchweg deutlich besser bewertete Gegner (durchschnittliche Gegner-DWZ 1715) immerhin die Hälfte aller möglichen Punkte. In den neun Runden des U14-Turniers musste der Zwölfjährige gegen sechs der sieben besten Spieler des Turniers antreten und verlor insgesamt nur zweimal. Vor dem letzten Spiel bestand sogar noch die Möglichkeit, sich ebenfalls für die DEM zu qualifizieren. Das klappte zwar nicht, er erreichte aber Platz 11.

In der U16 erwischte der 14-jährige Julian Remmert (DWZ 1294), auf Platz 22 von 23 gesetzt, mit zwei Niederlagen einen schlechten Start. Gegen ebenfalls deutlich stärker bewertete Gegner (DWZ-Durchschnitt 1626) erkämpfte er aber in den restlichen sieben Runden noch vier Punkte und kam damit auf Platz 15. Seine DWZ steigt um rund hundert Punkte auf nun 1392.

„Raphael und Julian haben deutlich höher bewertete Spieler hinter sich gelassen“, lobte Stefan Kück. „Beide könnten im nächsten Jahr noch einmal in ihren Altersgruppen starten.“

mp

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