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Arminia zittert sich in die Landesliga

Fußball-Bezirksliga der A-Junioren Arminia zittert sich in die Landesliga

Vechelde. Der Durchmarsch ist perfekt: Die A-Jugend-Fußballer des SV Arminia Vechelde holten am letzten Spieltag in der Bezirksliga in Volkmarode einen Zähler und sicherten sich somit innerhalb eines Jahres den zweiten Titel - in der neuen Saison spielen sie nun in der Landesliga.

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„Wir wussten, dass die Jungs Qualität haben, aber dass es am Ende wieder zum Aufstieg reicht, damit hatte keiner gerechnet“, erklärte Arminen-Coach Marc Hölemann.

RW Volkmarode - SV Arminia Vechelde 2:2 (1:1). Absolut nichts für schwache Nerven sei die letzte Partie gewesen, sagte Marc Hölemann, dessen Team in der kampfbetonten und ausgeglichenen Begegnung bis drei Minuten vor Schluss mit 2:1 führte und somit zu diesem Zeitpunkt Meister war. Als die Gastgeber jedoch 180 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielten, änderte sich die Situation schlagartig. Denn in der Partie zwischen Arminen-Verfolger Lupo Martini und der JSG Hillerse stand es ebenfalls 2:2 - ein Treffer der Wolfsburger hätte ihnen die Meisterschale beschert. „Es waren die schlimmsten Minuten der ganzen Saison“, gestand Hölemann.

Zumal es keine direkte Verbindung nach Wolfsburg gab. „Wir hatten niemanden hingeschickt und waren deshalb auf den Live-Ticker von fussball.de angewiesen“, erläuterte Hölemann. Und auch nach dem Schlusspfiff hielt das Zittern und Bangen an. „Wir mussten noch zehn Minuten warten, bis dann die endgültige Bestätigung vom Staffelleiter kam, dass Lupo nur 2:2 gespielt hat - der Rest war Freude pur“, sagte Hölemann.

Zunächst sei die Meisterschaft noch eine Stunde in Volkmarode bejubelt worden, anschließend ging die Party in Vechelde weiter, wobei Constantin Horaiske und Michael Hiltner zusätzlichen Anlass zum Feiern hatten. „Sie sind 18 Jahre geworden - die beiden Geburtstage und den Titelgewinn haben wir dann kräftig gefeiert“, berichtete Hölemann, der stolz auf sein Team ist. „Schließlich war der Rückstand auf Lupo zwischenzeitlich recht groß, aber die Jungs haben sich nie aufgegeben und eine tolle Moral gezeigt - und wer am Ende in der Tabelle oben steht, hat es auch verdient“, bilanzierte der Coach.

Allerdings werden die meisten Spieler der Erfolgs-Mannschaft nicht mehr in den Genuss kommen, auch in der Landesliga zu spielen. „Denn 13 Jungs kommen heraus. Sechs B-Junioren rücken nach, den Rest werden wir extern holen müssen“, erklärte Marc Hölemann. „Aber jetzt wollen erst einmal die Meisterschaft genießen.“

Tore: 1:0 (7.), 1:1 Depner (14.), 1:2 Falb (65.), 2:2 (87.).

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