Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Anpfiff für die Bigos-Eintopf-Wette

Besonderer EM-Auftakt für zwei Hämelerwalder Kicker Anpfiff für die Bigos-Eintopf-Wette

Ein Grieche, der genüsslich das polnische Nationalgericht Bigos-Eintopf schlemmt und zum Nachtisch noch süße Piroggen schmaust - wenn es für Stavros Paraskevopoulos heute Abend gut läuft, kann sich der Bezirksliga-Fußballer von Adler Hämelerwald darauf bald freuen.

Voriger Artikel
Peiner Talente räumen in Goslar ab
Nächster Artikel
Der letzte Versuch für MTV Groß Lafferde und HSG Nord

Wer gewinnt? Arwed Gronsky (links) und Stavros Paraskevopoulos beim symbolischen Kräftemessen.

Quelle: im

Arwed Gronsky, sein Teamkollege mit polnischen Wurzeln, will nämlich für ihn kochen, sollte die polnische Nationalelf nicht das EM-Auftaktspiel gegen Griechenland gewinnen.

Elefantenkuh Citta und viele Fußball-Experten haben Arwed Gronsky allerdings bereits Hoffnung gemacht, dass er ums Kochen herumkommt. Der Dickhäuter aus dem Krakauer Zoo sagte einen Sieg des Co-Gastgebers voraus. Der Elefant, der bereits Chelseas Championsleague-Sieg orakelt hatte, durfte zwischen zwei Melonen wählen, er entschied sich für die polnische.

„Die Polen haben Heimvorteil und eigentlich auch mehr Qualität in der Mannschaft. Robert Lewandowski von Borussia Dortmund zum Beispiel hat eine super Saison gespielt. Ich hoffe auf ein torreiches, schönes Auftaktspiel und tippe auf 3:2“, sagt Gronsky, dessen Mutter Polin ist. Der robuste Verteidiger ist häufig zu Gast im deutschen Nachbarland. „Meine Familie hat ein Ferienhaus in Zielona Góra, zu deutsch Grünberg. Drei bis viermal im Jahr fahren wir dort hin“, erzählt der 27-Jährige. Die Vorfreude bei den Polen sei riesig. „Sie wollen zeigen, dass sie weltoffen sind, und, dass sie die Organisation für so ein Großereignis schaffen“, sagt Gronsky.

Aufgrund des Heimvorteils traut er der polnischen Elf den Gruppensieg zu. Und dann? „Der Halbfinal-Einzug wäre doch ein riesiges Ding.“ Allerdings: Noch mehr wünscht sich Arwed Gronsky einen EM-Erfolg der deutschen Nationalelf. „In meiner Brust schlagen zwei Herzen - aber das deutsche ist etwas größer, schließlich bin ich in Deutschland aufgewachsen“, begründet der Diplom-Ökonom, der pünktlich zur EM sein Wirtschaftswissenschaften-Studium erfolgreich abschloss.

Heute Abend wirft er allerdings siegesgewiss den weiß-roten Fan-Schal und die polnische Nationalflagge um, wenn er mit Kumpel und Teamkollege Stavros Paraskevopoulos das EM-Auftaktspiel verfolgt. Adlers Mittelfeld-Techniker mit griechischen Wurzeln ist skeptisch, ob die Griechen die Polen schlagen können. „Wir sind krasser Außenseiter. Die polnische Nationalelf ist mit Bundesliga-Spielern gespickt, die eine sehr gute Saison gespielt haben. Aber 2004 hat auch niemand damit gerechnet, dass Griechenland Europameister wird. Ich hoffe auf einen 1:0-Sieg“, sagt der 23-Jährige.

Der Name Karagounis ist auf seinem blau-weißen Hellas-Trikot nur noch zu erahnen. Der Schriftzug ist ausgewaschen, so gern und häufig trägt Stavros Paraskevopoulos es zum Training mit den Adler-Kickern. „Karagounis ist der Schweinsteiger der Griechen. 2004 war er der wichtigste Spieler. Und der spielt auf der gleichen Position wie ich“, erklärt der Groß- und Außenhandels-Kaufmann seine Vorliebe.

Paraskevopoulos träumt von einem zweiten Grichen-EM-Wunder - und das nicht nur, „weil ich dann drei Tage durchfeiern werde. Bei der ganzen Situation in Griechenland derzeit, wäre der Titel etwas, das die positive Stimmung ins Land zurückbringt“, hofft er.

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.