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Anker trifft am häufigsten im Peiner Land

Torjäger-Cup Anker trifft am häufigsten im Peiner Land

Das ist überragend: Die Kicker von Anker Gadenstedt haben in dieser Saison schon mehr als doppelt so viele Tore erzielt wie Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund. Mit 92 Treffern liegt das Team aus der 2. Kreisklasse Nord zur Halbzeit schon 22 Tore vorm ärgsten Verfolger im Torjäger-Cup von Kreissparkasse und Peiner Allgemeinen Zeitung.

Nur 13 Spiele hat Anker Gadenstedt für die 92 Tore benötigt. Mit im Schnitt rund sieben Toren pro Spiel hat sich das Team souverän an die Tabellenspitze der 2. Kreisklasse Nord geballert und sehnt den Aufstieg herbei. Denn: „Gegen teilweise schwache Gegner wird es für mich immer schwieriger, die Mannschaft zu motivieren. Wir haben eine Qualität erreicht, die über dem Niveau der 2. Kreisklasse liegt“, sagt Trainer Torben Harnagel.

Im Kreispokal warf Anker bereits den zwei Klassen höher spielenden TuS Bierbergen mit 6:4 im Elfmeterschießen raus, und schickte den ärgsten Verfolger auf den Staffelsieg, Falke Rosenthal II, mit 4:1 auf die Heimreise.

Stammtorhüter Philipp Konopatzki und seine beiden Vertreter haben erst viel Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen müssen. Die Torbilanz ist fulminant. Und dennoch – sie hätte besser sein können, merkt Coach Harnagel an und erinnert an die Partie gegen den VfB Peine III, das vom Staffelleiter mit drei Punkten und fünf Toren für Anker gewertet wurde. „Bei unserer sonstigen Überlegenheit eigentlich zu wenig“, betont Harnagel.

Zwei Jahre lang erzielte Anker übrigens überhaupt kein Tor. Die 1. Herren wurde im Februar 2007 aufgelöst, 2009 startete der Klub einen erfolgreichen Neuanfang. Harnagel trainiert ein ganz junges Team. „Marcel Wolter ist mit 29 Jahren unser ältester Spieler. Wir haben ein Durchschnittsalter von etwa 22 Jahren“, freut sich der Coach.

Die tolle Entwicklung begeistert auch Anker-Pressewart Eberhard Lehnguth, der bei jedem Spiel dabei ist. Seine Erkenntnis: „Die müssen da unbedingt aus der 2. Kreisklasse raus.“

Die Partien im Bolzberg-Stadion sind gut besucht – rund 100 Anhänger kommen. „Es passt im Moment alles. Wir haben mit zwei Ausnahmen nur Spieler, die in Gadenstedt beheimatet sind. Und die Trainingsbeteiligung ist toll, mindestens zehn Spieler sind immer da“, betont Lehnguth.

ma

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