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Angstgegnerin besiegt: Kobbe bejubelt Bronze

Tischtennis-Landesmeisterschaften Angstgegnerin besiegt: Kobbe bejubelt Bronze

Ausgebildete Schiedsrichter, Schläger-Kontrolle, Mega-Halle: Die Landesmeisterschaft war für Peines Tischtennis-Talente ein Erlebnis. Ein erfolgreiches zugleich für Viola Blach aus Gadenstedt, die Silber bei den Mädchen holte und Karina Kobbe aus Edemissen, die sich Bronze bei den B-Schülerinnen schnappte.

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Landesmeisterschafts-Bronze: Karina Kobbe aus Edemissen ist rundum zufrieden.

Quelle: Büchler

B-Schülerinnen

Ihre Angstgegnerin besiegt und sich dann sogar noch mit Bronze belohnt: Edemissens Tischtennis-Sternchen Karina Kobbe war rundum zufrieden mit ihrem Abschneiden. „Ich dachte, dass ich weiter hinten lande“, sagte die 12-Jährige. Doch es lief. Drei Spiele, drei Viersatz-Siege: Die Ratsgymnasiastin löste als Gruppensiegerin das Achtelfinal-Ticket.

Dort dominierte sie auch Jana Schrieber und bekam es im Medaillenkampf mit Angstgegnerin Marlen Trüe zu tun. „Sie kann gut eröffnen, oft gleich mit einem Topspin. Ich habe mehrmals verloren und das letzte Mal nur ganz knapp 3:2 gewonnen“, erinnerte sich Karina Kobbe. Doch diesmal knackte sie ihre Angstgegnerin nach 0:1-Rückstand. „Ich habe gut geschupft und wenig Fehler beim Angreifen gemacht“, erklärte die Edemisserin.

Erst im packenden Halbfinale gegen Ashley-Josephine Pusch war beim 1:3 Endstation. „Meine Angriffe hat sie noch doller zurückgebracht und mich damit hin und hergescheucht“, erkannte Karina Kobbe an.

Franziska Ehlers (Pfeil Broistedt) musste sich nach einem klaren Sieg, einer klaren Niederlage und einem unglücklichen 2:3 in der Gruppe verabschieden.

B-Schüler

Vize-Bezirksmeister Lasse Bläsig (TTC Berkum) hatte nicht nur mit den Gegnern, sondern vor allem mit seiner Nervosität zu kämpfen. „Was uns in der Megahalle erwartete, war für uns Landeier doch schon eine echte Nummer“, sagte Trainer Peter Krätzig. Sein Schützling steigerte sich im Turnier-Verlauf zwar, schied nach zwei ärgerlichen 2:3-Niederlagen und einem 1:3 aber in der Gruppe aus. „Leider fiel in die Vorbereitung eine Woche Ski-Freizeit mit der Schule, so dass wir nicht ganz auf dem Top-Level waren wie kurz vor Weihnachten“, erläuterte Krätzig.

Wie stark Rückhand-Experte Lasse Bläsig spielen kann, zeigte er in der Doppel-Konkurrenz. Im Außenseiter-Duo mit Jonte Leonhardt drehte er das Achtelfinale nach 0:2-Rückstand noch, ehe gegen die späteren Vizemeister das Aus kam.

Mädchen

Die Gadenstedter Bundeskader-Spielerin Viola Blach vom RSV Braunschweig erfüllte ihre Geheimfavoriten-Rolle in der älteren Mädchen-Klasse gut. Die 13-Jährige, die bereits in der Oberliga aufschlägt, traf bereits in der Gruppe auf Gold-Favoritin Niina Shiiba vom Oberligisten Oldendorf. Doch die 0:3-Niederlage brachte sie nicht aus dem Tritt. Mit zwei Siegen löste sie das Achtelfinal-Ticket und legte danach einen furiosen Lauf bis ins Endspiel hin - keinen Satz gab sie mehr ab.

Im Endspiel gelang ihr zwar nicht die Revanche gegen die vier Jahre ältere Niina Shiiba, doch auch über Silber durfte sie sich als eine der Jüngsten freuen. Zudem sprang für sie im Doppel mit Lisa Krödel noch Bronze heraus.

Die für den RSV Braunschweig spielende Woltorferin Julia Stranz erreichte in der Gruppe gegen viel ältere Mädchen den zweiten Platz, schied dann jedoch im Achtelfinale aus.

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