Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Alle tippen auf den SV Lengede

PAZ-CUP-Endrunde Alle tippen auf den SV Lengede

Den Sekt schon einmal kalt stellen kann der SV Lengede, denn alle Kontrahenten sind sich einig: Bei der heutigen Finalrunde wird dem Fußball-Bezirksligisten am Ende erneut der PAZ-Cup ausgehändigt werden - bewahrheitet sich diese Prognose, wäre es für den SVL der vierte Sieg in Folge bei der Hallen-Kreismeisterschaft.

Voriger Artikel
SG stellt nach dem Derby-Sieg den Anschluss nach oben her
Nächster Artikel
Gleich prophezeit: Rekord für die nächsten 20 Jahre

In der Gruppe 2 hatten die Lengeder (rot/gelb) mit Fortuna Oberg etwas Mühe, gewannen aber 4:2. In der Endrunde kommen schwierigere Gegner auf den SVL zu, der Bezirksligist ist dennoch Favorit.

Quelle: on

Den Sekt schon einmal kalt stellen kann der SV Lengede, denn alle Kontrahenten sind sich einig: Bei der heutigen Finalrunde wird dem Fußball-Bezirksligisten am Ende erneut der PAZ-Cup ausgehändigt werden - bewahrheitet sich diese Prognose, wäre es für den SVL der vierte Sieg in Folge bei der Hallen-Kreismeisterschaft.

Von derlei Vorschusslorbeeren will André Schnotale jedoch nichts wissen. „Schließlich ist in der Halle alles möglich. Außerdem ist der Druck bei der Endrunde enorm groß“, mahnt der Lengeder Mittelfeldspieler. Understatement möchte er allerdings nicht betreiben. „Wir sind favorisiert - und diese Rolle nehmen wir auch an“, betont Schnotale. Entsprechend reisen die Lengeder auch mit dem Ziel an, „den Pott wieder zu holen“. Sollte das nicht gelingen, „wäre das angesichts unserer Ansprüche zwar ein Stück weit enttäuschend, aber letztlich kein Beinbruch“, erklärt Schnotale, für den die größten Konkurrenten im Kampf um Platz eins nicht die anderen Bezirksligisten sind, sondern die Kreisligisten aus Vechelde und Hohenhameln. „Denn beide Teams haben viele gute Einzelspieler und in der Vorrunde überzeugt.“

Aber auch der SV Bosporus Peine trumpfte in seiner Gruppe auf, gewann selbige ohne Punktverlust. Mit dem souveränen Einzug in die Finalrunde möchte er sich jedoch nicht begnügen. „Wir wollen für eine Überraschung sorgen - und die traue ich meiner Mannschaft auch zu“, sagt Bosporus-Spielertrainer Aydin Urfa.

Voraussetzung sei, „dass wir genauso diszipliniert auftreten wie in der Vorrunde und bei den anderen Turnieren“, fordert Urfa, der jedoch davon ausgeht, dass dies der Fall sein wird. „Denn wir haben eine gute Mischung aus routinierten und jungen Spielern.“

Diese Zusammensetzung habe sich bereits in der Vorrunde bewährt. „Da haben wir super gespielt“, lobt er. Hinzu kommt, „dass die Jungs inzwischen wieder viel Selbstvertrauen gewonnen haben und gut drauf sind“, erläutert Urfa. Deshalb hat sich der SV Bosporus für die heutigen Partien auch viel vorgenommen. „Wir wollen ins Finale einziehen - und dort ist dann alles möglich“, betont Aydin Urfa.

Das wiederum sieht der Kapitän des TSV Hohenhameln anders. „Die Lengeder werden es wieder machen. Ich glaube sogar, dass es eine klare Sache wird“, prophezeit Jannik Richau, dessen Mannschaft in der Vorrundengruppe 2 gegen den SVL mit 0:3 unterlag. „Es ist superschwer, gegen den disziplinierten Spielstil der Lengeder zu verteidigen“, sagt Richau.

Allerdings kann der TSV heute frühestens im Halbfinale auf den Topfavoriten treffen - und genau in eben jenes möchten die Hohenhamelner auch einziehen. „Wir wollen besser abschneiden als im vergangenen Jahr. Da sind wir in der Zwischenrunde ausgeschieden, diesmal möchten wir unter die ersten Vier kommen“, erklärt Richau. Gelingt dies, „wäre das ein toller Erfolg für uns“.

Priorität hat allerdings etwas anderes für ihn: „Wir wollen attraktiven Fußball spielen und Spaß haben.“ Stellt sich dann dabei auch noch der Erfolg ein, „ist das umso schöner“, sagt Richau, der die heutige Gruppe des TSV als sehr ausgeglichen bezeichnet. „Die vier Mannschaften spielen alle ungefähr auf Augenhöhe - das macht es eben sehr reizvoll“, erklärt Richau.

Dass der Gruppenzweite im Halbfinale aller Voraussicht nach auf den Titelverteidiger aus Lengede trifft, macht ihm keine Sorgen. „Dann ist das eben so. Immerhin haben wir ja den Vorteil, dass wir in der Vorrunde gegen die Lengeder schon einmal üben durften“, erklärt Jannik Richau.

Start der Endrunde ist am Sonnabend, 4. Januar, um 14 Uhr in der Silberkamphalle.

pet

Voriger Artikel
Nächster Artikel