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Adenstedts Trainer-Suche erfolglos

Handball-Landesliga Adenstedts Trainer-Suche erfolglos

Unter schlechten Vorzeichen steht der Jahresauftakt für die Peiner Mannschaften der Handball-Landesliga. Der MTV Groß Lafferde, die HSG Nord Edemissen und die SG Adenstedt haben mit Personalproblemen zu kämpfen.

MTV Groß Lafferde – MTV Geismar.

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Verbissener Einsatz: Die Handballer der SG Adenstedt (am Ball) treten zum Kellerduell beim VfL Wolfsburg an.

Quelle: kn

Neues Jahr – altes Leid: Auch im ersten Heimspiel 2010 hat sich die Personallage bei den Groß Lafferdern nicht gebessert. So kommen zu den verletzungsbedingten Ausfällen von Philip Bako, Ulf Baumgarten und Florian Frühling nun auch noch die von Steffen Müller und Daniel Treutler hinzu. „Für die ist die Saison gelaufen. Beide wurden diese Woche an der Schulter operiert“, bedauert MTV-Betreuer Dennis Bühn. Neben diesen zwei neuen Langzeit-Ausfällen fehlen bei der morgigen Partie auch noch Sebastian Bank und Kevin Strohmeyer, die beruflich verhindert sind.

„Wir haben deshalb den MTV Geismar um Verlegung gebeten. Doch der MTV versagte unserem Antrag“, ärgert sich Bühn über die egoistische Vorgehensweise der Gastgeber. Die Mannschaft des überraschend oben stehenden Aufsteigers sammelte die meisten ihrer 19 Punkte in eigener Halle und belegt damit in der Tabelle Platz vier. Bühn setzt dennoch darauf, zu punkten. „In unserer momentanen Situation benötigen wir jeden Zähler.“

MTV Hondelage – HSG Nord. Wegen der fünfwöchigen Pause hat HSG-Torwart Jörn Ohms leichte Bedenken, dass seine Mannschaft schnell in die Spur findet. „Motiviert sind alle. Genau so wichtig ist aber auch, Spannung aufzubauen. Ich hoffe, dass wir aus den Puschen kommen“, sagt Ohms. Die HSG wolle unbedingt gewinnen, weil die Situation am Tabellenende weiterhin äußerst eng ist. So trennen den 13. und 8. des Klassements gerade mal zwei Punkte.

Im gesicherten Mittelfeld stehen dagegen die vom früheren Edemisser Martin Staats trainierten Hondelager, die zumeist mit Tempohandball zum Erfolg kommen. „So war es auch im Hinspiel. Da haben wir viele einfache Tore über die erste und zweite Welle reingekriegt“, erinnert sich Ohms an die 27:30-Niederlage. Damit sich das nicht wiederholt, müsse man selbst die Fehlerquote niedrig halten und in der Abwehr aggressiv zur Sache gehen. Dabei nicht mithelfen können Thorsten Hahn, Alexander Ahlers und Holger Meinhardt, die privat verhindert beziehungsweise verletzt sind. Zudem fällt Kreisläufer Julian Funk wegen seiner schweren Knieverletzung noch längere Zeit aus.

VfL Wolfsburg – SG Adenstedt. Bei der SGA wurde während der Weihnachtspause festgezurrt, dass Interimstrainer Ralf Könnecker nun sogar bis zum Saisonende das Sagen hat. Die Suche nach einem Nachfolger sei erfolglos gewesen. „Weil alle, die zu uns gepasst hätten, standen bei ihren Vereinen noch unter Vertrag“, berichtet Könnecker, der sich auf den Abstieg der Mannschaft eingerichtet hat.

Morgen könne man daher völlig unbeschwert aufspielen. „Wir wollen uns ordentlich verkaufen, mehr nicht. Bei den Wolfsburgern ist das anders. Die stehen unter Druck“, weiß Könnecker um die prekäre Lage beim Tabellendrittletzten. Schwach sei der VfL jedoch keineswegs. Gefährlich seien die Gastgeber insbesondere über Tempogegenstöße. „Die müssen wir vermeiden, dürfen da nicht reinlaufen“, will Könnecker sein Team anmahnen, die eigenen Angriffe konzentriert abzuschließen. Wie so oft in dieser Serie sei auch der morgige Kader nicht komplett. Arbeitsbedingt beziehungsweise wegen Verletzung fehlen Florian Bewig, Henrik Schoke, Sascha Frank und Jens Bertram.

Jürgen Hansen

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