Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Adenstedt und Lafferde lassen sich abwerfen

Handball Adenstedt und Lafferde lassen sich abwerfen

Kein Sieg, nur Niederlagen: Genau wie die Saison am 21. August begann, so endete auch das Handball-Jahr für die Landesligisten aus dem Peiner Land. Verloren doch die Groß Lafferder und Adenstedter am letzten Spieltag 2009 ihre Spiele. Der MTV mit 13 Toren Unterschied in Rosdorf, die SGA mit einer 14-Treffer-Differenz zu Hause gegen Schladen.

Voriger Artikel
Dziadzka führt SG zum Überraschungssieg
Nächster Artikel
Den Rücken stärken

Kein Durchkommen: Adenstedts Felix Müller (am Ball) bleibt in der Abwehr der HSG Schladen-Hornburg hängen. Die SGA verlor die Partie deutlich mit 24:38, Müller erzielte zwei Tore.

Quelle: Ralf Büchler

SG Adenstedt – HSG Schladen-Hornburg 08 24:38 (13:20). „Paroli bieten“ – das hatte sich die SGA für die Partie gegen Schladen vorgenommen. Doch es kam völlig anders, bedauerte Adenstedts Trainer Ralf Könnecker. So seien die Gäste während der kompletten 60 Minuten gedanklich sowie körperlich weit überlegen gewesen und fuhren einen verdienten Sieg ein.

Und: „Unsere Hintermannschaft erwischte einen rabenschwarzen Tag. Übergeben und übernehmen klappte überhaupt nicht. Außerdem agierten wir zu statisch, machten zu viele technische Fehler und auch die Chancenverwertung war nicht besser als zuletzt.“

In der ersten Hälfte nahm Könnecker schon nach acht Minuten (Spielstand 2:6) eine Auszeit. Seine Korrekturen brachten jedoch nur kurzzeitig Besserung. Schladen nutzte im weiteren Verlauf Adenstedter Abwehr- und Abschlussschwächen, baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

SG Adenstedt: Roffmann (Tor), Gappenberger (2), Lauenroth, Marris (1), Wedler (3), Sebastian Frank (7/4), Bewig, Ksoll (6), Müller (2), Lange (1), Kosak (1), Könnecker, Hilse (1).

HG Rosdorf-Grone – MTV Groß Lafferde 46:33 (23:17). „Das Spiel war ein Spiegelbild der verkorksten Hinserie. Wir sind froh, dass jetzt Pause ist“, berichtete MTV-Trainer Kai Fischer, dass sich an Lafferdes Misere nichts geändert hat. Im Gegenteil: Die Personalnot seiner mit nur einem Auswechselspieler angereisten Mannschaften wurde noch größer. So verrenkte sich Steffen Müller Mitte der ersten Hälfte nach unglücklichem Zusammenstoß die Schulter, konnte nicht mehr eingesetzt werden. „Bei ihm ist wohl eine Operation nötig“, bedauerte Fischer.

Mehr Glück hatte Martin Schmidt, der sich nach brutalem Foul kurz vor der Halbzeit am Arm verletzte. Weiterspielen konnte indes auch er nicht. So musste sich nach dem Wechsel Torwart Christoph Könnecker auf Rechtsaußen versuchen. Mit Erfolg, warf er doch sogar ein Tor. „Seine Leistung war voll okay“, lobte Fischer.

In der ersten Halbzeit konnte der MTV noch weitgehend mithalten, erst nach dem 5:5 (10.) warf Rosdorf eine Fünf-Tore-Führung heraus. „Weil wir vorn fünfmal hintereinander den Ball vertändelten“, kritisierte Fischer. In der zweiten Hälfte bauten die Lafferder zunehmend ab. „Es haben zwar alle ordentlich gekämpft. Aber irgendwann lassen die Kräfte nach. Rosdorfs Bank war voll besetzt, da kannst du dann nicht mehr mithalten.“

MTV Groß Lafferde: Könnecker (1), Hager (beide Tor), Singenstreu (1), Strohmeyer (5), Knittel (12), Krause (7), Müller, Schmidt (5), Slawon (2).

Jürgen Hansen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine
Die besten Wettquoten für die Bundesliga gibt es bei SmartBets.