Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Absturz nach Sieg über den Angstgegner

Kegel-Bundesliga der frauen Absturz nach Sieg über den Angstgegner

Mit einem 3:3 bleiben die Bundesligakeglerinnen der Peiner Flotten Neun ihrer angesagten Marschrichtung treu. Neu beim Doppelspieltag in Bremen war allerdings ein bejubeltes 3:0 gegen den bisherigen Angstgegner Cuxhaven, gefolgt jedoch vom tiefen Sturz in eine fast dreistellige „Pleite“.

Voriger Artikel
TSV Sierße/Wahle holt in der Mannschaftswertung auf
Nächster Artikel
Marcus Döring wehrt zwei Matchbälle ab

Petra Hadrys erreichte für die Flotte Neun 915 Holz beim Sieg gegen Cuxhaven. Im zweiten Spiel gegen Ellerbek waren es 43 weniger.

Quelle: rb

Flotte Neun Peine - Grün Weiß Cuxhaven 5365:5335 (3:0/40:39). Überraschung gleich im Startdrittel. Die Startachse der Cuxis schwächelte bedrohlich, und die Peinerinnen nutzen das zu einer unglaublichen Führung mit 67 Holz. Für den mittleren Abschnitt wurde eine grünweiße Aufholjagd befürchtet, aber diese kam nicht so recht voran.

Vor dem Schlussdrittel standen immer noch 40 Holz für Peine zu Buche. Jetzt spielte Grün Weiß alles oder nichts, aber auch das war an diesem Tag zu wenig. Die Peiner Schlussachse hielt dagegen und kämpfte für das erste 3:0 gegen die Cuxis seit Beginn der Zugehörigkeit zur Bundesliga. Mit 30 Holz Vorsprung wurden alle drei Punkte eingefahren zum Jubel der Peinerinnen. Betretenes Schweigen dagegen bei Grün Weiß.

Ergebnisse: Hadrys - Sinram (915:903), Deyerling - Janssen (911:856), Dalibor - Müller (874:897), Wichmann - Sandrock-Semmler (896:896), Lohmann - Fürst (891:904), Falldorf - Schulz (879:879).

Flotte Neun Peine - Ellerbeker TV 5291:5388 (0:3/25:53). Nach dem Paukenschlag folgte ein herber Dämpfer. Gleich 37 Holz verlor das Peiner Startdrittel. Nachdem auch die Mittelachse schwindlig gespielt worden war und weitere 53 Zähler abgeben musste, war die Partie vorzeitig entscheiden.

„Gegen eine starke gegnerische Teamleistung auf hohem Niveau war kein Kraut gewachsen“, stellte Flotte-Neun-Pressewart Herbert Stroppe fest. Die Punkte waren fast dreistellig verspielt und Team-Coach Gabi Beckmann stellte fest: „Wir waren alle schlecht. Wichtig wird es für uns in den nächsten Spielen sein, in einer bärenstarken Liga regelmäßig zu punkten. Dabei haben wir besonders unseren personellen Auf- und Umbau im Auge.“

Ergebnisse: Lohmann - Prievenau (894:900), Hadrys - Böttcher (872:903), Christiansen - Eggers (859:895), Wichmann - Sommer (885:902), Deyerling - Felgendreher (885:895), Falldorf - Kock (896:893).

An der Peiner Pfingststraße spielte derweil der amtierende Deutsche Meister Nine Pin Hamburg I sein Siegespensum gegen Berlin zunächst etwas eng und gegen Altdöbern danach souverän herunter.

Die Damen der Flotten Neun Peine setzten sich in der Tabelle nach dem zweiten 3:3 in der Mitte fest. Am Sonntag, 6. Dezember, geht es für die Flotte Neun in Lüneburg weiter mit den Partien gegen Sportfreunde Husum und Fortuna Rendsburg.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine