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Abstiegskrimi: Lafferde zum Siegen verdammt

Frauen-Fußball-Landesliga Abstiegskrimi: Lafferde zum Siegen verdammt

Unter Druck sind die Landesliga-Fußballerinnen von Schlusslicht Groß Lafferde. Ein Sieg im Abstiegsduell gegen Northeim ist für die Teutonia Pflicht.

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Brisante Partie: Liesa Behrens (blau) trifft mit Schlusslicht Groß Lafferde auf den Vorletzten Eintracht Northeim. Das Hinspiel verlor die Teutonia 0:1.

Quelle: Isabell Massel

Der VfB Peine und Pfeil Broistedt wollen dagegen mit einem Sieg in ihren Heimspielen weiterhin im Kampf um den Aufstieg mitmischen.

Teutonia Groß Lafferde - Eintracht Northeim (Sonntag, 11 Uhr). „Jetzt sind wir gefordert. Northeim ist ein Gegner, den wir schlagen müssen“, verdeutlicht Teutonen-Coach Olaf Pickhardt die Wichtigkeit der Partie. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten würden die Lafferderinnen den Abstiegsplatz verlassen.

Im Hinspiel feierten die Northeimerinnen beim 1:0 ihren einzigen Saisonsieg. „Da waren wir zu doof, ein Tor zu machen“, erinnert Pickhardt sich ungern, „das Spiel war zu einem Zeitpunkt, als die Mannschaft nicht so richtig an sich geglaubt hat.“ Das habe sich inzwischen geändert. Seit einigen Wochen habe er das Gefühl, die Mannschaft habe wieder Spaß am Fußball. Das sei auch im Training zu erkennen gewesen. „Die Beteiligung ist wieder besser geworden. Die Mädels sind hellwach und hungrig. Obwohl wir zwei von drei Spielen in der Rückrunde verloren haben, merke ich, dass die Mannschaft sich zusammenreißt.“

In dem richtungsweisenden Spiel muss Pickhardt jedoch auf seine Abwehrchefin Kerstin Rother verzichten. Sie zog sich im Derby gegen den VfB vergangene Woche vermutlich einen Kreuzbandriss zu und fällt bis zum Ende der Saison aus. Lena Grüger wird sie in der Innenverteidigung ersetzen.

VfB Peine - VfL Herzberg (Sonntag, 13 Uhr). Nach dem 2:0-Erfolg im Derby wollen die Peinerinnen nachlegen. „Wir wollen den Schwung aus dem Spiel gegen Lafferder mitnehmen, denn gegen Herzberg wird es ein schweres Spiel“, sagt VfB-Trainer Michael Brennecke. Schon beim 2:1 im Hinspiel in Herzberg tat sich der VfB schwer.

Und der VfL weise eine kuriose Bilanz auf. „Herzberg ist auswärts deutlich stärker als zuhause“, warnt Brennecke. Der VfL holte nämlich 13 seiner 17 Zähler in der Fremde. „Deswegen müssen wir dagegenhalten“, fordert er. Immerhin: Die Spielweise der Gäste käme seinem Team entgegen. „Herzberg ist eine junge Mannschaft, welche versucht die Dinge spielerisch zu lösen.“

Nicht verspielen will der VfB dagegen die gute Ausgangslage. „Die Mannschaft hat mir versprochen, sich bis zum Ende reinzuhängen“, freut sich Brennecke.

Pfeil Broistedt - SV Gifhorn (Sonntag, 15.30 Uhr). Pfeile-Trainer Börge Warzecha warnt vor einem starken Gegner. „Ich halte Gifhorn für deutlich stärker, als es der fünfte Platz aussagt“, sagt er und erinnert auch an das umkämpfte Hinspiel. „Da haben wir erst kurz vor Schluss den Ausgleich gemacht. Wir werden Gifhorn deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Ohnehin sind die Gäste eine Art Favoritenschreck. Von den sechs Duellen gegen die vier besser platzierten Mannschaften gab es einen Sieg und vier Unentschieden. Warzecha erwartet ein hartes Stück Arbeit für sein Team, welches zuletzt Ende März beim 4:3 gegen Barmke im Einsatz war. „Die Pause war nicht so optimal, weil wir in einem guten Rhythmus waren“, ärgert sich der Pfeile-Coach.

lr

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