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Abstiegskampf pur im Derby

Fußball-Bezirksliga Abstiegskampf pur im Derby

Ein äußerst brisantes Derby steht morgen in der Fußball-Bezirksliga 2 auf dem Programm: Der VfB Peine erwartet den TSV Wendezelle - und beide Teams benötigten dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

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Brisantes Derby: Im morgigen Derby stehen sowohl der VfB Peine (rote Trikots) als auch der TSV Wendezelle unter Druck, denn beide sind stark abstiegsgefährdet und müssen deshalb punkten.

Quelle: im

VfB Peine - TSV Wendezelle (Sonntag, 15 Uhr). Sich aus scheinbar ausweglosen Situationen zu befreien, damit hat der TSV Wendezelle seit Jahren Erfahrung. Auch in der vergangenen Serie stellten das die Kicker des erfahrenen Trainerurgesteins Thomas Mainka erfolgreich unter Beweis. Dank einer Siegesserie auf der Zielgeraden gelang dem zwischenzeitlichen Schlusslicht doch noch der Klassenerhalt. Nacheinander wurden die Konkurrenten im Abstiegskampf vom Platz gefegt: Zunächst der MTV Salzdahlum (5:2), dann Lauingen(4:0), Vatan Spor Königslutter (3:0) und am vorletzten Spieltag auch noch RW Braunschweig (6:2). „Unsere Erfahrung im Abstiegskampf kann entscheidend sein“, betont Mainka, der davon ausgeht, dass seine Mannschaft zehn Punkte aus den noch fünf ausstehenden Partien benötigt, um die Liga zu halten.

Einfach wird das nicht, denn mit dem Leu (4.), MTV Salzdahlum (5.), und TV Mascherode (7.) warten noch drei Teams aus der oberen Tabellenregion. Umso wichtiger wird das Abschneiden gegen die direkten Konkurrenten. Außer dem MTV Schandelah (12., 24 Punkte) zählt auch der VfB Peine (13., 24 Punkte) dazu. Die Zielsetzung ist deshalb klar: „Wir wollen mit drei Punkten nach Hause fahren, aber mit einem Remis könnten wir auch leben!“

Hoffnung, dass zumindest das Minimalziel erreicht wird, verspricht auch der gelungene Auftritt am vergangenen Wochenende gegen Vatan Spor Königslutter. Die Wendezeller um die überragenden Marco di Nunno (zwei Tore, drei Vorlagen) und Daniel Heil (3 Tore) deuteten mit einem 5:1-Heimsieg an, dass mit ihnen zu rechnen ist.

„Wir haben aber auch in den Vorwochen schon gut gespielt, gegen Königslutter waren wir nur effizienter.“ Zu verdanken war dies auch der aufgegangenen Taktik von Mainka, die er beim VfB indes ändern wird. „Gewinnen wird das Team, das sich im Mittelfeld durchsetzt und zudem versteht, die Stürmer zu bedienen“, prognostiziert er.

Gut für den VfB, dass er aller Voraussicht nach auf seinen Toptorjäger Emrullah Kaya (13 Treffer) zurückgreifen kann. „Es sieht gut aus“, freut sich VfB-Trainer Hubert Meyer über die Rückkehr seiner Torversicherung. Kein Wunder, denn ohne Kaya ergatterten die Grün-Roten im Jahr 2014 nur einen Zähler - mit ihm sieben Punkte. „Er verfügt über viel Erfahrung, eine starke Schusstechnik und den unbedingten Siegeswillen.“

Genau das brauche der VfB jetzt. „Ich erwarte von jedem Spieler hundert Prozent Einsatz und Laufbereitschaft. Denn in diesem Spiel darf es nur einen Sieger geben, den VfB. Für uns ist es eine immens wichtige Partie“, betont Meyer. Denn auch das Restprogramm der Peiner ist nicht ohne. Nach dem TSV Wendezelle folgen der Lehndorfer TSV (3.), das Derby gegen Schlusslicht Bosporus Peine, die Freien Turner Braunschweig II (5.) und der BSC Acosta Braunschweig II (9.). „Jedes Spiel ist ein Endspiel, das man sehr konzentriert angehen muss. Der Fokus liegt deswegen absolut auf dem Derby gegen Wendezelle“, sagt Meyer, dessen Team das Hinspiel nach zwischenzeitlicher 1:0-Führung verlor. „Im ersten Durchgang haben wir das Geschehen dominiert und nach Wiederanpfiff sind wir zu arrogant aufgetreten.“ Entsprechend gewannen die Wendezeller, die morgen in Bestbesetzung antreten, noch mit 2:1.

Morgen nun will sich der VfB revanchieren. Dabei nicht mithelfen können Mike Helms, Ugur Demir und Nick Paszkowski. Die Gäste hingegen können in Bestbesetzung auflaufen.

 ll

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