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Abstiegsduell ohne Buchholz

Handball-Oberliga Männer: SG Zweidorf/Bortfeld Abstiegsduell ohne Buchholz

In Hameln kann man verlieren. Das ist fast allen Teams der Handball-Oberliga passiert und für die SG-Herren nicht dramatisch. Viel schwerwiegender ist der Ausfall von Rückraumspieler und Torjäger Dirk Buchholz, der mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison nicht zur Verfügung steht.

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Quelle: bt

Ohne ihn müssen die Schützlinge von Trainer Michael Reckewell das Abstiegsduell gegen die Südniedersachsen bestreiten. SG Zweidorf/Bortfeld – HG Rosdorf-Grone. „Das ist ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel“, sagt Tobias Wermuth, der sportliche Leiter der SG. Nach derzeitigem Stand ist nicht sicher, dass es bei zwei Absteigern in die Verbandsliga bleibt. Der Grund dafür ist die schwierige Lage der Drittligisten HSV Hannover und TV Jahn Duderstadt. Die Gäste aus Rosdorf rangieren auf dem 14. Tabellenrang und sind damit erster Anwärter als weiterer Absteiger neben Celle und Stadtoldendorf. „Unsere Gäste sind unter Druck, müssen unbedingt in Vechelde gewinnen“, sagt Wermuth. Er warnt davor, das Leistungsvermögen der Rosdorfer am Tabellenplatz festzumachen. „Die Riege von Trainer Mirko Jaissle kämpft in jedem Spiel von der ersten bis zur letzten Minute mit großem Einsatz. Viele Begegnungen haben sie nur knapp und unglücklich verloren“, ergänzt Wermuth. Bereits im Hinspiel mussten die SG-Herren die Klasse des Gegners anerkennen und sich mit 28:34 geschlagen geben. „Rosdorf verfügt über eine junge und schnelle Mannschaft, die das Tempospiel bevorzugt“, sagt Wermuth. Das bedeutet für die Gastgeber: Geduldig und möglichst fehlerfrei das Angriffsspiel aufziehen und die Chancen konsequent nutzen. Zudem muss die Abwehr aggressiv zu Werke gehen – anders als vor einer Woche in Hameln. Im Rückraum kann Trainer Michael Reckewell wieder auf Sören Martens und Jan Behrens zurückgreifen. Letztgenannter muss nach dem Ausfall von Buchholz mehr Verantwortung übernehmen und ist im rechten Rückraum erste Wahl. Als Alternative hat Reckewell auch noch Sascha Jürges und Alexander Pietruk. Fraglich ist noch der Einsatz von Linksaußen Maurice Maus. Noch ungeklärt ist, ob Verstärkung aus der zweiten Mannschaft hinzugezogen wird. „Wir benötigen zu ungewohnter Anwurfzeit am Sonnabend auf jeden Fall die Unterstützung unseres Publikums. Es kann der achte Mann im Abstiegskampf werden“, sagt Wermuth.

bt

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