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Abgänge werfen HSG fast aus der Bahn

Handball Abgänge werfen HSG fast aus der Bahn

Acht Abgänge muss Handball-Oberligist HSG Nord verkraften. Dennoch werden die Edemisser ihr Damenteam melden, die A-Juniorinnen ziehen sich hingegen aus der Oberliga zurück.

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In der neuen Saison geht Tabea Rook für Eintracht Hildesheim auf Torejagd.

Quelle: bt

So eine erfolgreiche Saison haben die Handballerinnen der HSG Nord Edemissen schon lange nicht mehr gespielt. Als Dritter kam der von Trainer Gundolf Deterding trainierte Oberligist ins Ziel. Zusätzlich errang die weibliche A-Jugend die niedersächsische und norddeutsche Vizemeisterschaft. Doch die Erfolge erwiesen sich im Hinblick auf die kommende Spielzeit als Fluch.

„Mir gehen die Spielerinnen aus“, stellte Deterding schon wenige Wochen nach Saisonende fest. Frühzeitig gaben Katharina Buchholz und Tabea Rook ihren Wechsel zum Regionalligaverein Eintracht Hildesheim bekannt, wo der Ex-Edemisser A-Jugend-Trainer Timo Liepelt als Coach tätig ist. Außerdem wussten die Vereinsverantwortlichen frühzeitig, dass Ivonne Krängel studienbedingt den Verein verlassen wird. Victoria Brauer beendete ihre Laufbahn, Jessica Geier schloss sich dem SV Garßen-Celle an und Bianca Gudowius wechselte zur SG Zweidorf/Bortfeld. Zuletzt gaben auch noch Elisa und Cathrin Kelkert ihren Wechsel nach Zweidorf bekannt.

„Die guten Leistungen unserer Mannschaften haben Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt, die anders als wir über bessere finanzielle Möglichkeiten verfügen“, sagt HSG-Leiter Michael Runge, der über die Entwicklung sehr enttäuscht ist. „Trotz aller Widrigkeiten werden wir aber in der nächsten Saison in der Oberliga vertreten sein“, ergänzt Runge, der damit anders lautenden Gerüchten entschieden entgegen tritt.

Als Coach wird weiterhin Gundolf Deterding fungieren, der für diese schwierige Situation genau der richtige Trainer zu sein scheint. Bereits bei seiner Tätigkeit als Damentrainer des MTV Großenheidorn musste er kontinuierlich mit einem dünn besetzten Kader zurechtkommen.

In der nächsten Saison erhält er mit Sina Hennigs, Sandra Dietrich und Svenja Meyer Verstärkungen aus der A-Jugend. Zusätzlich wechselt Dine Neugebauer vom SV Garßen-Celle II nach Edemissen zurück, die unter ihrem Mädchennamen Himmelmann vielen Handball-Freunden besser bekannt ist.

Nicht mehr im niedersächsischen Oberhaus wird die weibliche A-Jugend vertreten sein. Nachdem nicht mehr genügend Spielerinnen zur Verfügung standen, wollten die Vereinsverantwortlichen die erste und zweite Mannschaft zusammenfassen und in der Oberliga starten.

„Die Mädels haben sich mehrheitlich dafür entschieden, lieber in der Regionsliga zu spielen. Wir akzeptieren natürlich diese Entscheidung“, sagt Pressesprecherin Maren Wernicke, die verrät, dass der Verein mit noch weiteren Spielerinnen in Verhandlung sind. „Wir freuen uns über jede Neuverpflichtung“, ergänzt sie.

bt

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