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Ab 1. Juli gelten 95 Regeländerungen

Versammlung der Fußball-Schiedsrichter Ab 1. Juli gelten 95 Regeländerungen

Peine. Ein turbulentes Jahr liegt hinter den Fußball-Schiedsrichtern des Fußball-Kreisverbandes Peine, traten doch Leon Rühling als Lehrwart und Sebastian Rühmann als Schiedsrichterobmann jeweils von ihrem Amt zurück. Der Vorstand ernannte daraufhin Volker Veckenstedt zum kommissarischen Obmann, und auch Leon Rühling stellte seine Dienste wieder zur Verfügung und kehrte als Lehrwart zurück.

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Die Geehrten und Ausschussmitglieder: (von links) Arno Hansen, Kreisvorsitzender Hans-Hermann Buhmann, kommissarischer Kreisschiedsrichterobmann Volker Veckenstedt, Bezirks-Schiedsrichterobmann Stefan Voth, Wilhelm Hoppe, Gerd Hillegeist, Christian Grützner, Siegfried Balkemeyer und Dietmar Reihers. Foto: Reineke

Quelle: Lukas Reineke

All diese Ereignisse ließ Volker Veckenstedt in seinem Bericht bei der Schiedsrichter-Arbeitstagung kurz Revue passieren. Zudem gab er einen Ausblick auf die kommende Saison. Im Herbst werde ein Anwärterlehrgang angeboten, „um weitere Schiedsrichter zu gewinnen“, sagte er. „Allerdings müssen sich auch die aktiven Schiedsrichter weiterbilden.“ Schließlich seien jüngst 95 Regeländerungen beschlossen worden, die vom 1. Juli an auch im Kreis Peine gelten.

„Damit es hier nicht zu Fehlern kommt, werden diese Änderungen ausführlich auf dem Lehrabend am 8. August besprochen“, erklärte Lehrwart Leon Rühling, der bei selbigem auf eine rege Beteiligung hofft.

Diese war bei den vergangenen Kreisleistungs-Prüfungen nicht gegeben. „An drei Terminen waren insgesamt nur 19 Schiedsrichter vor Ort“, bedauerte Veckenstedt. „Für das kommende Jahr werden wir uns neue Kriterien für die unterschiedlichen Altersklassen überlegen, damit die Beteiligung wieder größer wird.“

Erfreuliches gab es dagegen in einem anderen Bereich: Denn nachdem die Schiedsrichtervereinigung in diesem Jahr den Löwencup des Bezirkes Braunschweig gewonnen hat, dürfen die Peiner im Januar 2017 - wie schon 2015 - Gastgeber sein. „Ohnehin können unsere Schiedsrichter gut Fußball spielen. Auch das Fridrich-Wendt-Gedächtnisturnier in Knesebeck wurde gewonnen“, erinnerte Rühling. „Zwei erste Plätze - mehr kann man nicht erwarten.“ Am 25. Juni streben die Peiner Schiris in Knesebeck die Titelverteidigung an.

Außer den Berichten des Schiedsrichter-Obmannes und des Lehrwartes gab es auch etliche Ehrungen. Unter anderem wurden die Schiedsrichter mit den meisten Spielen in dieser Serie ausgezeichnet: Wolf-Hermann Rüscher leitete 65, Günter Nemitz 68 Partien. Etwas nachgelassen hat Uwe Gaube, der dennoch seinen Titel verteidigte. Im vergangenen Jahr stand er noch 98 Mal auf den Plätzen der Region - in dieser Saison war er „nur“ bei 88 Spielen als Unparteiischer aktiv. Alle Lehrabende in dieser Serie besuchten Dirk Viol, Dietmar Reihers, Kurt Wiedenroth, Siegfried Klein, Ernst Baas und Wilhelm Hoppe.

Ehrungen

10 Jahre Schiedsrichter: Uwe Präkels, Hadi Bacaksiz, Jörg Sydow und Jörg Weigang. 20 Jahre: Björn Kleinelanghorst und Gerd Hillegeist. 30 Jahre: Christian Grützner und Andreas Brandt. 40 Jahre: Dietmar Reihers und Siegfried Balkemeyer. 60 Jahre: Wilhelm Hoppe.

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