Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
„9 zu Henke“: Berkum dominiert Derby

Tischtennis-Bezirksoberliga „9 zu Henke“: Berkum dominiert Derby

Ihren höchsten Saisonsieg feierten die Tischtennis-Spieler des Bezirksoberligisten TTC Berkum im Derby gegen Aufsteiger Arminia Vechelde II. 9:2 gewann der TTC oder wie es Berkums Kapitän Sascha Henke launig ausdrückte: „9 zu Henke“. Denn der TTC-Spitzenspieler erwischte einen gebrauchten Tag und verlor überraschend beide Einzel. Stark spielte dafür Jan Fichtner.

Voriger Artikel
Ein Punkt im Topspiel - und Feer ist zufrieden
Nächster Artikel
„Mit 30 muss ich mal ruhiger werden“

Spielte sich in einen Rausch: Berkums Jan Fichtner (rot) fügte Wartjenstedts Marco Finocchiaro die erste Saisonniederlage zu und glänzte auch im Derby gegen Vechelde II.

Quelle: Ralf Büchler

Arminia Vechelde II - TTC Berkum 2:9 (13:29). Schon vorm ersten Derby-Aufschlag mussten die Vechelder eine Hiobsbotschaft verkraften: Spitzenspieler Christian Blank hatte sich tagsüber bei der Arbeit am Finger verletzt und musste passen. Doch damit allein begründete Arminia-Kapitän Florian Schomburg die Niederlage nicht: „Klar wird es ohne den besten Spieler nicht einfacher, aber wir haben leider auch unsere bisher schlechteste Saisonleistung gezeigt“, bedauerte er.

Martin Depner aber spielte zunächst stark auf, als der Linkshänder mit weichen Topspins Berkums Nummer eins Sascha Henke mit 3:0 vom Tisch fegte. Auch Noppenspieler Kolja Frey ärgerte seinen früheren Mehrumer Teamkollegen. „Beide haben gut gespielt - ich nicht. Ich muss lange zurückdenken, bis mir einfällt, wann ich zuletzt mal gegen einen Abwehrspieler verloren habe. Aber Kolja ist deutlich besser geworden als zu unserer gemeinsamen Zeit in Mehrum“, gratulierte Henke.

Die Vechelder verdauten die Derby-Packung gut. „Wir haben schließlich gegen eine Mannschaft verloren, die freiwillig auf die Landesliga verzichtet hat. Deshalb ist das nicht so wild“, betonte Schomburg, der noch ein Sonderlob an Gäste-Spieler Jan Fichtner verteilte. „Der war richtig stark.“

Spiele:
Martin Depner/Stephan Hilbig - Jan Fichtner/Marvin Krause 2:3, Kolja Frey/Florian Schomburg - Fabian Spatz/Benjamin Weiß 0:3, Carsten Redmann/Luca Anders - Sascha Henke/Jens Aschemann 1:3, Frey - Fichtner 0:3, Depner - Henke 3:0, Redmann - Spatz 1:3, Schomburg - Krause 1:3, Anders - Aschemann 0:3, Hilbig - Weiß 1:3, Frey - Henke 3:2, Depner - Fichtner 1:3.

TTC Berkum - SV Wartjenstedt 3:9 (17:32). Gegen den Tabellenführer verloren und doch für eine Sensation gesorgt: Denn Berkums Jan Fichtner fügte Liga-Dominator Marco Finocchiaro (15:1-Bilanz) nach 0:2-Satzrückstand noch die erste Saison-Niederlage zu. „Jetzt hat Jan bei uns den Spitznamen Fino weg“, verriet TTC-Kapitän Sascha Henke. Dabei sei sein Teamkollege in den ersten beiden Sätzen noch chancenlos gewesen, bekam kaum einen Aufschlag. „Aus dem Nichts hat er dann den dritten Satz gewonnen und danach hat er alles oder nichts gespielt - und beim Gegenziehen alles getroffen“, schwärmte Henke.

Die Freude über den Coup war jedoch kurz danach schon wieder etwas verpufft. Denn Fichtner verlor das nicklige Duell gegen Stefan Mudrow nach 2:1-Satzführung noch 2:3.

Für Berkumer Ergebniskosmetik hatten zuvor nur noch Fabian Spatz und Benjamin Weiß gesorgt. Aber: „Das Ergebnis war klarer, als es die einzelnen Spiele waren“, bilanzierte TTC-Kapitän Henke.

Spiele:
Sascha Henke/Jan Fichtner - Stefan Mudrow/Bernd Feddeck 0:3, Marvin Krause/Jens Aschemann - Marco Finocchiaro/Dan Klautzsch 1:3, Fabian Spatz/Benjamin Weiß - Marcel Meyer/Philipp Jacobs 2:3, Henke - Mudrow 0:3, Fichtner - Finocchiaro 3:2, Krause - Jacobs 1:3, Spatz - Meyer 3:2, Weiß - Klautzsch 3:1, Aschemann - Feddeck 1:3, Henke - Finocchiaro 0:3, Fichtner - Mudrow 2:3, Krause - Meyer 1:3.

Concordia Braunschweig - TTC Berkum 9:7 (37:31). Der Schlafmützen-Start war Schuld: Der TTC kassierte eine überraschende Niederlage bei der abstiegsgefährdeten Concordia. „Die ersten zwei Stunden waren wir noch im Sofa-Modus“, monierte TTC-Kapitän Sascha Henke. 2:7 lagen die Berkumer bereits hinten, ehe sie doch noch zur Aufholjagd bliesen und das Schluss-Doppel erreichten. Doch auch bei ihrem zweiten Auftritt fanden Sascha Henke und Jan Fichtner nicht zu ihrer Form. „Die Doppelleistung war grottenschlecht, immerhin lief es diesmal im Einzel bei mir“, sagte Spitzenspieler Henke, der als einziger Berkumer zwei Siege geholt hatte.

Spiele:
Florian Schäder/Matthias Pries - Fabian Spatz/Tim Szendzielorz 3:1, Thomas Böhmer/Oliver Seefried - Sascha Henke/Jan Fichtner 3:0, Sebastian Meyer/Björn Fiedler - Benjamin Weiß/Jens Aschemann 1:3, Böhmer - Fichtner 3:2, Schäder - Henke 1:3, Pries - Weiß 3:2, Meyer - Spatz 3:1, Seefried - Szendzielorz 3:1, Fiedler - Aschemann 3:1, Böhmer - Henke 2:3, Schäder - Fichtner 2:3, Pries - Spatz 2:3, Meyer - Weiß 1:3, Seefried - Aschemann 3:1, Fiedler - Szendzielorz 1:3, Schäder/Pries - Henke/Fichtner 3:1.

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine