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89:80 im Derby - Vechelde bleibt auf Titelkurs

Basketball 89:80 im Derby - Vechelde bleibt auf Titelkurs

Keine Blöße gab sich der MTV Vechelde im Derby der Basketball-Bezirksklasse: In eigener Halle setzte er sich gegen Union Groß Ilsede mit 89:80 durch und bleibt damit auf Titelkurs. Als es noch einmal eng wurde, trumpfte Jan Schulze mit acht Punkten auf.

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Als es für Spitzenreiter Vechelde gegen Groß Ilsede noch einmal eng wurde, trumpfte Jan Schulze (links) auf: Er erzielte in den letzten Minuten acht Punkte - am Ende gab es für den MTV den neunten Saisonsieg.

Quelle: Isabell Massel

Die Ilseder verarbeiteten die Niederlage jedoch schnell, nur 24 Stunden später gewannen sie beim BSC Acosta II.

Bezirksklasse

MTV Vechelde - VT Union Groß Ilsede 89:80 (28:19, 50:34, 70:58). Obwohl die Gäste mit Mirco Rösner und Andre Berwing gleich auf zwei Leistungsträger verzichten mussten, „haben sie uns gehörige Probleme bereitet“, gestand MTV-Trainer Oliver Wedekind. Vor allem mit der Defensivarbeit war er nicht zufrieden. „Es gab etliche Schwächen in der Verteidigung. Wir haben es insbesondere nicht verstanden, die Anspiele ans Brett zu verhindern“, monierte er.

Dennoch sah es vor dem Seitenwechsel zunächst so aus, als würde der neunte Saisonsieg der Vechelder nur reine Formsache sein. Aus Ballgewinnen gelangen einige leichte Punkte, auch im Halbfeldangriff funktionierte die Offensive. Folglich führten die Gastgeber zur Pause mit 50:34. „Danach waren wir uns leider zu sicher, haben dann die Zügel schleifen lassen und die Ilseder damit zur Aufholjagd eingeladen“, sagte der Coach.

Nachdem der Vorsprung zwischenzeitlich bereits auf 19 Punkte angewachsen war, kamen die Gäste in der 32. Minute per Freiwurf auf 67:72 heran. „Wir waren drauf und dran, das Spiel zu kippen“, berichtete Union-Abteilungsleiter Matthias Busche. Doch die Vechelder fingen sich wieder, legten einen 10:0-Lauf hin. „Das war die Entscheidung“, sagte Busche.

Verantwortlich für selbige war MTV-Akteur Jan Schulze, denn von seinen insgesamt 15 Punkten erzielte er acht in den letzten Minuten des Spiels. „Am Ende war es ein mühsamer, aber verdienter Erfolg, der uns eine gute Ausgangsposition für das Spitzenspiel gegen Eintracht Braunschweig verschafft“, bilanzierte Wedekind. Auch Matthias Busche war nicht unzufrieden. „Aufgrund unserer personellen Probleme war es noch ein einigermaßen respektables Ergebnis für uns.“

Vechelde: Völker (21), Vehrke (17), J. Schulze (15), Feuerhahn (10), Löpmeier (8), M. Schulze (5), Thiele (5), Baumann (4), Helldobler (2), Riethmüller (2). Union: Fischer (29), Küpper (21), Rühmann (13), Behrens (6), S. Berwing (6), Lux (3), Busche (2).

BSC Acosta II - VT Union Groß Ilsede: 61:69 (14:24, 28:37, 42:55). Nur einen Tag nach dem Derby waren die Ilseder erneut im Einsatz, diesmal allerdings nahezu in Bestbesetzung. Und dank des ausgeruhten Stamm-Aufbauduos Mirco Rösner und Andre Berwing erspielte sich Union im ersten Viertel gleich eine Zehn-Punkte-Führung. Mit den ersten Wechseln sei der BSC zwar anschließend etwas besser ins Spiel gekommen, „aber unser Vorsprung blieb trotzdem unverändert“, sagte Busche.

Erst im letzten Viertel wurde es für Union noch einmal eng. Denn als Oliver Küpper nach seinem vierten Foul vorsorglich auf die Bank ging, „witterten die Braunschweiger noch einmal Morgenluft. Sie haben aufgeholt und waren auf Tuchfühlung“, erklärte Busche. Aber in der hitzigen Schlussphase habe sein Team dann kühlen Kopf bewahrt und am Ende auch verdient gewonnen, konstatierte Matthias Busche.

Union: Fischer (22), Küpper (14), A. Berwing (11/1), Rösner (7/2), Rühmann (6), Behrens (4), Lux (3/1), Valentin-Weigand (2).

Bezirksoberliga

Edemissens Michael-Schröder-Pech hält an: Erneut boten Mündens Bezirksoberliga-Basketballer ihren Top-Joker, der einst in der Bundesliga nach Körben jagte, ausgerechnet gegen den TSV auf. „Er hat den Unterschied gemacht“, erklärte Edemissens Spielertrainer Santino Nordmeyer die 58:72-Auswärts-Niederlage.

PSV Münden – TSV Edemissen 72:58 (15:12, 34:34, 52:47). Bis zum Schlussviertel hielten die nur mit einem Ersatzspieler angetretenen Edemisser noch mit, dann ging ihnen auch aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten die Luft aus. „Und außerdem sind wir wieder in alte Muster verfallen und haben zu viele Einzelaktionen probiert“, monierte Spielertrainer Nordmeyer. Aus der dünnen Personallage habe seine Team aber noch das Beste gemacht und bis zum Schlussviertel gut Paroli geboten. Spielentscheidend sei einmal mehr der bärenstarke Mündener Ex-Bundesliga-Spieler Michael Schröder gewesen. „Er hat zwar nur 15 Punkte erzielt, aber fast jeden Rebound geholt“, erkannte Nordmeyer an. Im Kampf um den Ball unterm Korb vermisste der TSV seinen größten Spieler Kevin Stannek schmerzlich. „Er hätte vielleicht noch den einen oder anderen Rebound geholt.“

Edemissen: Eckel (11), Fahmy (2), Nordmeyer (17/1 Dreier), Obrzut (9/1), Pape (19/2).

pet/cm

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