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84 Rote Karten, 7 Verhandlungen

Kreisfussball 84 Rote Karten, 7 Verhandlungen

Grobe Fouls, Tätlichkeiten und Beleidigungen. Schon 84 Rote Karten gab es in der laufenden Saison im Kreisfußball. Günter Brand, Vorsitzender des Spielausschusses, verurteilte die Vielzahl der verhängten Feldverweise: „Wirkt auf eure Trainer, Betreuer und Spieler ein, dass der Vorjahresrekord nicht gebrochen wird!“, appellierte er bei der Arbeitstagung.

74 Spielausfälle beklagte Brand bisher: „Am 5. November haben wir den Spielbetrieb praktisch eingestellt. Inzwischen sind alle ausgefallenen Partien neu angesetzt.“ In diesem Zusammenhang regte Brand an, die Sollzahl in den Staffeln unter der Kreisliga zu verkleinern. Die Beantragung spielfreier Wochenenden soll es nicht mehr geben. Die Bedienung des Schlechtwetterdienstes durch die Vereine könnte besser sein. Eine Verlängerung der Saison schloss Brand nicht aus.

Jörg Metzing, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses, bedauerte, dass einige Male Spiele in den unteren Klassen wegen Schirimangel nicht besetzt werden konnten. „Fairplay hat sich noch nicht überall herum gesprochen. Wegen Pöbeleien hören Jungschiris vermehrt als Assistenten auf.

Es könnte passieren, dass wir die Kreisliga nicht mehr mit Assistenten besetzen!“ Zusammen mit dem Kreis Hildesheim wurden die Futsal-Regeln neu festgelegt, 20 Schiris sollen dafür ausgebildet werden. Schöner Erfolg: Gisa Behrend vom SV Anker Gadenstedt ist als Schiedsrichterin in die Oberliga Niedersachsen/Bremen aufgerückt.

Gerald Kröhl, Vorsitzender des Sportgerichts, verhandelte mit seinem Gremium sieben Verfahren, drei bei den Junioren und vier bei den Senioren. „Ich wünsche mir mehr fairen Umgang miteinander. Neben persönlichen Strafen für Beteiligte wurden 1250 Euro Verhandlungskosten fällig. Dieses Geld könnten die Vereine sinnvoller ausgeben“, konstatierte Kröhl.

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