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8:0! Lengede fegt den VfB vom Kunstrasen

Fußball-Bezirksliga 8:0! Lengede fegt den VfB vom Kunstrasen

Jetzt kommt es für das Schlusslicht knüppeldick: Im Derby gegen den SV Lengede kassierte Fußball-Bezirksligist VfB Peine seine höchste Saisonniederlage.

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Kaum zu stoppen: Lengedes Justin Folchmann spielte im Derby gegen den VfB stark auf. Hier kommt auch die Grätsche von Peines Timo Otte zu spät.

Quelle: Isabell Massel

Der SV Lengede marschiert durch das 8:0-Schützenfest weiter Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Landesliga. Der Spitzenreiter dominierte die Partie von Beginn an und gewann am Ende auch in der Höhe verdient.

SV Lengede - VfB Peine 8:0 (3:0). „Das Spiel hat den Tabellenstand beider Mannschaften klar widergespiegelt“, resümierte VfB-Trainer Nedin Cerimovic. Er musste mit ansehen, wie seine ersatzgeschwächte Mannschaft auf dem ungewohnten Kunstrasen von Beginn an in die Defensive gedrängt wurde. Ohne die verletzten Stammkräfte Robert Solomun, Marius Knieling und Emrullah Kaya fehlten den Gästen die Mittel, um den Sturmlauf der Gastgeber aufzuhalten. Bis zur Pause hielt der VfB das Ergebnis aber noch in Grenzen.

Der Grund: Justin Folchmann, der von der Abwehr der Gäste nicht gebremst werden konnte, wurde nach einer guten Viertelstunde im letzten Moment geblockt und traf nach einer halben Stunde nur den Pfosten. So blieb es bei den beiden Toren durch Christian Lemke (13., 25.), und kurz vor der Pause legte Sascha Marchefka noch einmal nach. „Bei uns standen vier A-Jugendliche in der Startelf , aber wir haben viel zu körperlos gespielt“, monierte Cerimovic.

Nach Wiederbeginn nahm der Druck der Gastgeber weiter zu. André Schnotale (53.) eröffnete den Torreigen, und auch Justin Folchmann (63.) krönte seine gute Leistung endlich mit seinem ersten Tor. Folchmann (76.) selbst und ein Doppelschlag von Onur Bacaksiz (74., 77.) schraubten das Ergebnis innerhalb von vier Minuten weiter in die Höhe. Doch die VfB-Abwehr fing sich und verhinderte in der Schlussphase, dass es am Ende zweistellig wurde. Daran änderte auch die Gelb-Rot-Karte gegen Peines Routinier Mike Helms (88.) nichts.

„Eine klare Sache. Der Sieg war auch in der Höhe mehr als verdient“, bilanzierte der wenig beschäftigte Lengeder Torhüter Sven Kiontke.

VfB-Trainer Nedin Cerimovic teilte die Einschätzung: „Die Lengeder waren eine Klasse besser und in allen Belangen überlegen“.

Lengede: Kiontke - Seeler, Marchefka (54. Kaiser), L. Hahnsch (70. Runge), Bacaksiz, Kudlek, Lemke, Buchner, L. Müller, Folchmann, Schnotale (67. Mansfeld).
VfB Peine: Limmer - D. Arvis, Scharf, Lonnemann, Helms, Caliskan, Beuermann, Becker, Otte, F. Arvis (59. Potz), Cacko.
Tore: 1:0, 2:0 Lemke (13., 25.), 3:0 Marchefka (45.), 4:0 Schnotale (53.), 5:0, 7:0 Folchmann (68., 76.), 6:0, 8:0 Bacaksiz (75., 77.).

ua

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