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60.000 Liter Wasser pro Turniertag für Top-Sprünge

Reitturnier 60.000 Liter Wasser pro Turniertag für Top-Sprünge

In Gold, Silber oder Blau hingen sie stolz am Innenspiegel im Auto oder am Pferdehänger. Fast 800 Schleifen hatte der Reit- und Fahrverein Woltorf für die erfolgreichen Starter seines Turnierspektakels verteilt. Nach drei Tagen mit Pferdesport pur ist nun aufräumen angesagt.

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Wasser marsch: Der Reitplatz wurde regelmäßig gewässert.

Müll einsammeln, Absperrungen abbauen, Wege fegen - während die 700 Turnierreiter und ihre 1100 Pferde sich bereits wieder erholen können, malochen die Helfer des Reit- und Fahrvereins Woltorf noch ordentlich. Um Pferdeäpfel auf den Straßen müssen sich die Woltorfer übrigens keine Sorgen machen. „90 Prozent davon sind ohnehin auf den Plätzen oder dem Acker, wo die Pferdehänger standen, gefallen“, schildert der stellvertretende Klub-Geschäftsführer Hans-Heinrich Berkhoff. Der Rest werde aufgekehrt. Und noch mehr steht an: „Unter anderem müssen wir noch alle Hindernisse abwaschen“, erläutert Berkhoff. Allein 20 verschiedene Sprünge hatten die Veranstalter aufgebaut, den Platz mit reichlich Blumenschmuck und Strohballen dekoriert. Dirk Ehlers und Hans-Heinrich Berkhoff stellten zwei Trecker zur Verfügung, mit denen die Plätze immer wieder abgeschleppt werden konnten, damit alle Reiter gute Boden-Bedingungen vorfinden.

Damit der Sand bei den trockenen Temperaturen etwas feuchter und fester wurde, bewässerten ihn die Woltorfer regelmäßig. Dafür hatte sich der Klub eigens ein Wasserfass geliehen. „Rund 60000 Liter pro Tag haben wir an den Turniertagen an Wasser aufgebracht“, verdeutlicht Berkhoff. Seit Dienstag habe der Platz sogar rund 200000 Liter Wasser erhalten.

Doch die viele Arbeit habe sich auch in diesem Jahr wieder ausgezahlt. „Die Zuschauer haben das Turnier sehr positiv aufgenommen. Die Besucherzahl, die wir zum Beispiel am Freitag hatten, habe manche Turnier-Veranstalter an allen drei Tagen zusammen nicht“, freut sich Berkhoff. Dazu beigetragen habe seiner Ansicht nach auch die Tatsache, dass der Verein kein Eintrittsgeld erhebt. „Das halte ich für sinnvoll.“

Auch die Zusammenarbeit mit dem Dressur-Stall Lieberg, der sich erstmals an der Austragung beteiligte, habe gut funktioniert. Viele Zuschauer und Teilnehmer pendelten zwischen Springplatz und Dressur-Viereck.

Auch aus sportlicher Sicht verlief es für den Gastgeber gut. Jörn Künnemann zum Beispiel ritt mit For Candy zu zwei Siegen in der Punktespringprüfung Klasse M* und der Springprüfung Klasse M* mit Siegerrunde. Alica Mücke feierte in der Springprüfung Klasse L einen Sieg mit ihrem Pferd Farbella und schaffte drei weitere Platzierungen. Damit waren sie nach gesammelten Punkten die erfolgreichsten Woltorfer in der Endabrechnung.

Die erfolgreichste Dressur-Reiterin der Kreismeisterschaft war hingegen Gloria Skibba von der RG Solschen. Sie gewann den spannenden Zweikampf in der Leistungsklasse 3 knapp gegen Sarah Lauenstein-Bosse vom RuF Woltorf. „Ich habe mich riesig gefreut, vor allem weil ich eine starke Konkurrenz hatte und gar nicht damit gerechnet habe den Titel überhaupt erlangen zu können“, betonte die frisch gebackene Abiturientin. Großen Anteil am Erfolg habe ihr 14 Jahre altes Pferd Gajus. „Er hat sich von seiner besten Seite gezeigt und hat sich durch Nichts aus der Ruhe bringen lassen“, lobte sie.

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