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59:67 kostet Edemissen die Spitze

Basketball 59:67 kostet Edemissen die Spitze

Nur eine Woche führte der TSV Edemissen die Tabelle in der Basketball-Bezirksoberliga an, denn im Spitzenspiel unterlag er beim MTV/BG Wolfenbüttel II mit 59:67 und wurde damit von den Gastgebern von Rang eins verdrängt - punktgleich mit dem MTV liegen die Edemissener nun wieder auf Rang zwei. Mitentscheidend: In Viertel zwei warf der TSV nur fünf Punkte.

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Im Spitzenspiel der Bezirksoberliga erzielte Janes Pape (am Ball) zwar 21 Punkte für den TSV Edemissen, doch am Ende setzte sich der MTV/BG Wolfenbüttel II mit 67:59 durch.

Quelle: Ralf Büchler

Ebenfalls eine Niederlage kassierte der abstiegsgefährdete Bezirksligist Arminia Vechelde, er unterlag in eigener Halle dem MTV Goslar mit 53:74.

Bezirksoberliga

MTV/BG Wolfenbüttel II - TSV Edemissen 59:67 (27:15, 38:20, 51:44). Eine erste Halbzeit zum Vergessen kostete Edemissen im Spitzenspiel die Tabellenführung. „Alle waren motiviert, aber vielleicht waren wir übermotiviert. Fünf Punkte im zweiten Viertel - das ist einfach viel zu wenig“, haderte TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer. Sein Team habe sich zu viele Unkonzentriertheiten geleistet. „Und als wir uns dann noch über Schiedsrichter-Entscheidungen aufgeregt haben, war der Rhythmus komplett weg. So schlecht wie in der ersten Halbzeit haben wir in dieser Saison noch gar nicht gespielt. Auch nicht im Hinspiel“, stellte Nordmeyer enttäuscht fest. 54:63 hatte sein Team im November verloren. Zur Halbzeit lag der TSV damals nur mit sechs Punkten hinten, diesmal schon mit 18. Aber: „Immerhin haben wir uns diesmal noch aufgebäumt. Die zweite Halbzeit ging klar an uns“, merkte Nordmeyer an. Bis auf vier Punkte waren die Edemisser dem Titelfavoriten noch einmal auf die Pelle gerückt. Und das sogar, obwohl Top-Scorer Janes Pape mit Schulter-Problemen weiterspielte und sich Nordmeyer mit Hüft-Schmerzen durchbiss. „Aber dann haben die Wolfenbütteler zwei Dreier in Folge geworfen - und waren wieder weg“, bedauerte Nordmeyer. Überragend bei den Gastgebern: Der bullige Center Henrik Pusch. Er warf 22 Punkte. „Mit seiner kräftigen Statur konnten wir ihn nicht stoppen - gerade in entscheidenden Situationen“, stellte Nordmeyer fest.

Damit kassierte der TSV auch seine zweite Saisonniederlage gegen Wolfenbüttel. Ein Mini-Fünkchen Hoffnung auf den Titel hat der punktgleiche Zweite aber noch. „Es sind noch fünf Spiele. Zweimal ist auch Wolfenbüttel schon gestolpert“, gibt Santino Nordmeyer zu bedenken.

Edemissen: Eckel (6), Nordmeyer (18), Pape (21), C. Stannek (14).

Bezirksliga

MTV Vechelde - MTV Goslar, 53:74 (10:25, 30:37, 42:54). „Wir haben das erste Viertel verschlafen“, begründete Vecheldes Coach Oliver Wedekind die Niederlage. Dabei standen ihm erstmals nach langer Zeit wieder elf Spieler zur Verfügung. Dennoch dominierte zunächst der Gast. „Im ersten Abschnitt hat uns Goslar nahezu überrollt“, berichtete Wedekind. Entsprechend fiel auch seine Ansprache in der Viertelpause aus. „Die war etwas deutlicher.“ Und das zeigte umgehend Wirkung, steigerten sich doch die Vechelder anschließend. Vor allem in der Defensive überzeugte der Gastgeber, so dass er das zweite Viertel mit 20:12 für sich entschied.

Nach dem Seitenwechsel jedoch gestalteten die Vechelder das Geschehen nur noch die ersten Minuten offen. „Mit zunehmender Spieldauer haben sich dann bei uns konditionelle Schwächen bemerkbar gemacht“, gestand Wedekind. Grund dafür war, „dass etliche Spieler krankheits- und verletzungsbedingt zuletzt kaum trainieren konnten“.

Aufgrund der nachlassenden Kräfte sei Goslar zu leichten Ballgewinnen gekommen und habe diese zu einem deutlichen Sieg genutzt, sagte er. „Zudem hat die teilweise sehr großzügige Linie der Schiedsrichter Goslar auch noch in die Karten gespielt - die Foulverteilung war 23:15 gegen uns, obwohl Goslar nur mit sieben Spielern angereist war“, erklärte Wedekind.

Arminia: Löpmeier (9), M. Schulze (2), Facius (2), Klinke (2), Feuerhahn (6), Warnecke (3/1), Rolof (7), Klapsing (12), J.-N. Schulze (5/1), Klocke (5).

cm/pet

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