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„500 Meter zu Rot-Weiß“

Interview „500 Meter zu Rot-Weiß“

NACHGEFRAGT …bei Benjamin Gerloff, Ex-Fußballer des TSV Sonnenberg

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Benjamin Gerloff

Herr Gerloff, Fußball-Kreisligist TSV Sonnenberg muss in der Rückrunde auf ihre Qualitäten als torgefährlicher Regisseur verzichten. Warum haben Sie sich zu einem Wechsel in der Winterpause zum Bezirksligisten Rot-Weiß Braunschweig entschieden?

Ich studiere in Wolfenbüttel Energie- und Gebäudetechnik und wohne in Braunschweig. Zum Sportplatz von Rot-Weiß gehe ich nur 500 Meter. Für mich war das Angebot eine große Herausforderung, mich nach fast sieben Jahren in der Kreisliga neu zu beweisen. Es war keine Entscheidung gegen Mannschaft oder Trainer des TSV Sonnenberg, ich habe mich mit allen in den vergangenen dreieinhalb Jahren richtig gut verstanden.

Warum haben Sie nicht bis zur Sommerpause gewartet?

Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, ich habe schließlich viele Freunde in der Sonnenberger Mannschaft. Aber Rot-Weiß möchte aufsteigen, und ich habe so die Chance, mich ein halbes Jahr lang in der Mannschaft in der Bezirksliga zu integrieren. Mein Ziel ist ein Stammplatz. Spieler, die dann bei einem möglichen Aufstieg im Sommer dazukommen, müssten dann erstmal an mir vorbeikommen.

Al s B-Jugend-Trainer sind Sie mit dem Nachwuchs des TSV Sonnenberg in die Bezirksliga aufgestiegen. Werden Sie die Mannschaft weiter betreuen?

Ich hätte gerne weitergemacht, aber das ist nicht erwünscht.

Die Spitzengruppe in der Fußball-Kreisliga ist dicht beisammen. Was trauen Sie ihrem Ex-Klub nach der Winterpause noch zu?

Es ist noch Luft nach oben. Den Härke-Pokal erreicht das Team auf jeden Fall. Um Meister zu werden, müsste auch Glück dabei sein. Ich vermute, Broistedt wird sich in der Rückrunde nicht mehr so leicht überraschen lassen.

Welches Erlebnis mit der Sonnenberger Mannschaft werden Sie nie vergessen?

Den PAZ-Cup vor drei Jahren. Als Kreisligist sind wir ins Halbfinale gestürmt und haben im Spiel um Platz drei Lengede im Siebenmeterschießen geschlagen. Und: Die B-Jugend-Zeit. Meister, Pokalsieger, Aufstieg – In der vergangenen Saison haben wir alles mitgenommen, was geht.

Rot-Weiß möchte Meister in der Bezirksliga werden. Auf dem Weg dorthin treffen Sie mit Ihrem neuen Team auch auf einige Peiner Vertreter. Auf welches Spiel freuen Sie sich am meisten?

Auf die Partie am Wochenende gegen Wendezelle. Mit TSV-Stürmer Marco di Nunno habe ich zwölf Jahre in der Jugend in Vechelde zusammengespielt. Wir sind gut befreundet. Ich habe ihm gesagt: Die drei Punkte bleiben bei uns und das Bier geht auf meinen Deckel.

Interview: Christian Meyer

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