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5:0 - Lengedes Eckball-Experten jubeln

Härke-Pokal-Finale 5:0 - Lengedes Eckball-Experten jubeln

SVL schießt den Härke-Pokal für immer in Vereinsbesitz. Doch Woltwiesche verkauft sich mit starkem Keeper gut.

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Von hinten spritzt das Bier und der Sekt, davor jubelt der SV Lengede: Kapitän Daniel Kudlek stemmt den Härke-Pokal, Brauerei-Vertriebsleiter Matthias Härke übergab den Scheck über 1000 Euro.

Quelle: im

Denkste! Nach den jüngsten Klatschen, die Viktoria Woltwiesche in der Bezirksliga kassiert hatte, vermuteten einige Fußball-Fans ein 26 Jahre alter Rekord in der Endspiel-Geschichte des Härke-Pokals könnte gestern Abend fallen. Doch das 11:1-Schützenfest des VfB Peine aus dem Jahr 1989 gegen den TSV Dungelbeck verfehlte Landesligist SV Lengede um Längen. Die Maurer aus Woltwiesche lieferten gute Arbeit ab. „Wir haben unser Image aufpoliert“, freute sich Trainer Sascha Fassa. Einen neuen Pott muss die Brauerei aber kaufen!

Viktoria Woltwiesche - SV Lengede 0:5 (0:2). Der Sektdusche von SVL-Betreuer Rüdiger Marchefka konnte am Ende auch Peines neuer Fußball-Kreis-Chef Hans-Hermann Buhmann bei der Pokal-Übergabe nicht entkommen. Die Lengeder dürfen sich als vierte Mannschaft in der Geschichte des seit 1980 ausgetragenen Pokal-Turniers die Trophäe für immer in die Vereinsvitrine stellen, denn sie haben zum dritten Mal in Folge das Endspiel und 1000 Euro gewonnen. Wie sein Team das geschafft hatte, gefiel Trainer Christian Gleich jedoch nicht überschwänglich. „In der Pause ist es etwas lauter geworden“, verriet Lengedes Innenverteidiger Philipp Klein. Spielerisch holperte es gegen die tief stehenden Woltwiescher ein wenig. Klein machte dafür auch die enorme Erwartungshaltung mitverantwortlich: „Da gewinnt Wendezelle 13:0 gegen Woltwiesche und wir stehen unter Druck, weil alle meinen, wir müssen jetzt 15 Tore schießen“, begründete er. Doch wenn auch wenig Hacke, Spitze, eins, zwei, drei in den SVL-Aktionen zu bestaunen war - bei Standards überzeugte der Landesligist, der die Partie voll im Griff hatte. Die ersten drei Tore erzielte er jeweils nach einer Ecke. Und zwei der fünf Tore waren auch etwas für echte Fußball-Feinschmecker: Justin Folchmanns satter Schuss zum 3:0 schlug sehenswert in den Winkel ein, vorm 5:0 durch Tobias Buchner hatte André Schnotale sehenswert den Ball durchgesteckt. Es war das Tor zur makellosen Pokal-Bilanz von 17:0 Treffern in nur vier Spielen. „Das ist schon eine Hausnummer, darauf können wir stolz sein“, betonte Klein.

Stolz war auch Viktoria-Coach Sascha Fassa. Sein Team hatte ge-rackert, gekämpft sich reingeworfen. Ersatzkeeper Jan Leinemann bekam für seine Paraden sogar Lob vom Gegner. „Wir können absolut zufrieden sein, wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Verteidigen wir bei den Standards noch etwas cleverer und aggressiver, fallen die ersten drei Tore nicht. Aus dem Spiel heraus haben wir es Lengede schwer gemacht“, bilanzierte der Viktoria-Coach. Und 600 Euro gab es ja auch noch.

Woltwiesche: Leinemann - Atash, Brehmer, Konorev, De. Peschelt, M. Rotter, Tracz, Koopmann, Stark, Röcken, Da. Peschelt. Eingewechselt: Handke, Staats, J. Rotter. SV Lengede: Scheer - L. Müller, Marchefka, Kaiser, Akkermann, Runge, Kudlek, Lemke, Folchmann, Klein, Schnotale. Eingewechselt: Mansfeld, Hahnsch, Buchner. Tore: 0:1 Marchefka (13.), 0:2 Kudlek (23.), 0:3 Folchmann (53.), 0:4 Schnotale (66.), 0:5 Buchner (77.). Schiedsrichter: Christian Brunotte. Zuschauer: 400.

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