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36:19 für die HSG: Kollmeyer wirft 17 Tore

Handball-Regionsoberliga Männer 36:19 für die HSG: Kollmeyer wirft 17 Tore

Den ersten Rückschlag in dieser Saison mussten die Regionsoberliga-Handballer des MTV Peine hinnehmen: Im Spitzenspiel unterlag der Landesliga-Absteiger bei der HSG Schladen mit 20:27. Erfolgreicher waren dagegen die HSG Nord Edemissen II und die SG Zweidorf/Bortfeld II, beide Mannschaften feierten ihre ersten Siege.

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Klare Sache: Marvin Wilke (am Ball) und die HSG Nord Edemissen II besiegten den HSV Warberg/Lelm II mit 36:19 und feierten damit den ersten Sieg in dieser Saison.

Quelle: rb

HSG Schladen-Hornburg - MTV VJ Peine 27:20 (9:8). „Die Niederlage war verdient, ist aber zu hoch ausgefallen“, resümierte MTV-Trainer Jens Klein, dessen Team die Partie zunächst ausgeglichen gestaltete. Vor allem deshalb, „weil die Abwehr gut stand“. Mit der Offensivleistung hingegen war Klein nicht zufrieden. „Im Angriff lief nicht allzu viel zusammen.“

Folge: Bis zur Pause erzielten die Peiner nur acht Treffer - das hatten sie sich eigentlich anders vorgestellt. „Wir wollten das Spiel diktieren.“ Entsprechend agierten die Gäste nach dem Seitenwechsel offensiver, doch die Umstellungen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Als die Peiner in der Schlussphase versuchten, mit einer offenen Deckung den Rückstand wettzumachen, nutzte der Gastgeber die Räume und setzte sich bis auf 27:20 ab.

Fazit: „Wir haben zwar als Abwehrverbund gut gearbeitet, aber am Ende entscheiden die Tore - und die haben wir nicht gemacht“, sagte Jens Klein.

Tore: Kaufmann (8), Henning (7), Bertram (3), Mühlbach (1), Busch (1).

HSG Nord Edemissen II - HSV Warberg II 36:19 (18:13). Über weite Strecken des Spiels habe Warberg nicht den Hauch einer Chance gehabt“, erklärte HSG-Coach Jörg Wilpert, dessen Team sich auch von dem 4:6-Rückstand nicht irritieren ließ und konzentriert weiterspielte. Und nachdem die HSG das 10:10 erzielte hatte, „sind wir dann davongezogen“, sagte Wilpert. Bereits zur Pause sei die Partie quasi entschieden gewesen.

Auch nach Wiederbeginn dominierte der Gastgeber eindeutig und baute den Vorsprung ständig aus. „Erfreulich war auch, dass wir in der zweiten Halbzeit nur sechs Treffer kassiert haben“, sagte Wilpert. Dabei profitierten die Hausherren auch von der ungestümen Spielweise der Gäste, die immer wieder in den Wurfarm griffen und deshalb mehrere Zeitstrafen bekamen - und bei den fälligen Siebenmetern zeigte sich Michael Kollmeyer, der insgesamt 17 Treffer warf, nervenstark und verwandelte alle elf. „Das habe ich vor dem Spiel auch von ihm verlangt“, berichtete Wilpert mit einem Schmunzeln.

Tore: Kollmeyer (17/11), Wilpert (6), M. Zerter (4), Brüge (4), Menz (3), Wilck (1), Wilke (1).

SG Zweidorf/Bortfeld II - Viktoria Thiede 27:23 (14:12). Nachdem die ersten beiden Spiele deutlich verloren wurden, „hat die Mannschaft diesmal von Beginn an aggressiv und energisch aufgespielt“, lobte SG-Spieler Julian Grobe. Deshalb gelang es ihr auch, ein 5:7 in eine 11:8-Führung umzuwandeln. Diese wurde auch bis zum Ende nicht mehr abgegeben. „Vor allem wegen des deutlich besserem Umschaltspiels haben wir dann immer vorne gelegen“, erläuterte Grobe, dessen Team den Vorsprung nach der Pause auf fünf Treffer vergrößerte. „Weil wir in der Abwehr solide gearbeitet und die Angriffe in Ruhe ausgespielt haben“, sagte Grobe. Und seine Mannschaft habe sich auch in der Schlussphase nicht mehr den Wind aus den Segeln nehmen lassen und den Vorsprung souverän über die Zeit gebracht.

Tore: Schröder (8), Martens (5), Schultz (4), Zutz (3), Dönch (3), M. George (2), Kückemück (1), Pietruck (1).

lr

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