Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
35:26 in Timmerlah: HSG Nord II rettet sich

Handball-Regionsoberliga Männer 35:26 in Timmerlah: HSG Nord II rettet sich

Starke Leistung: Mit einem beeindruckenden 35:26-Erfolg in Timmerlah sicherten sich die Handballer der HSG Nord Edemissen II den Klassenerhalt in der Regionsoberliga. Die SG Zweidorf/Bortfeld II hingegen steht nach der Niederlage in Stöcken kurz vor dem Abstieg und benötigt ein Wunder.

Voriger Artikel
Kellerteams punkten gegen den Abstieg
Nächster Artikel
Zu schwere Beine: Platz sieben für Barth, Feleke und Fiene

Kein Durchkommen: Der Meister aus Edemissen (am Ball) unterlag dem Tabellenzweiten aus Braunschweig mit 28:37.

Quelle: rb

Eine Niederlage gab es auch für den Meister aus Edemissen. Nach einer schwachen Leistung im Topspiel unterlag er dem Zweiten, MTV Braunschweig III, mit 28:37.

TSV Timmerlah - HSG Nord Edemissen II 26:35 (10:15). „Die Mannschaft hat toll gekämpft und gezeigt, dass sie den Klassenerhalt absolut verdient hat“, sagte HSG-Spieler Gunnar Bartels. Zahlreiche mitgereiste Fans hätten für eine Heimspielatmosphäre gesorgt. Doch Edemissen begann zunächst nicht gut. Aber dank Michael Kollmeyer blieb die HSG in Schlagdistanz. „In den letzten Minuten vor der Halbzeit sind wir dann mit einem 6:1-Lauf auf 15:10 davongezogen“, berichtete Bartels.

Von der vermeintlich sicheren Führung geblendet, ließen die Edemissener allmählich nach, so dass Timmerlah auf 18:20 verkürzte. „Doch dann haben wir wieder zugelegt. Besonders Marvin Wilke hat sich immer wieder durchgetankt und seine Mitspieler in Szene gesetzt“, lobte Bartels. Als die Gastgeber beim 23:27 auf offene Manndeckung umstellten, nutzte die HSG dies, um sich mit einem deutlichen Sieg den Klassenerhalt zu sichern.

HSG II: Kollmeyer (10), M. Zerter (8), Wilke (6), Bendrien (5), Hoffmann (4), Wilpert (1), R. Zerter (1).

HSG Nord Edemissen - MTV Braunschweig III 28:37 (14:21). „Wir waren satt“, beschrieb HSG-Trainer Martin Staats den Auftritt seiner Mannschaft. Im Gegensatz zum Zweiten sei sein Team viel zu langsam gewesen. „Wir sind von Beginn an einem Rückstand hinterhergelaufen. In der Abwehr haben wir keinen Zugriff bekommen, so dass Braunschweig durchlaufen konnte.“

Nach der Pause kam die HSG zwar auf vier Tore heran, doch dann leistete sie sich einige Fehler - und die nutzte der Gast. „Danach war der Drops gelutscht“, sagte Staats. Sein Team habe sich durch die Härte der Gäste den Schneid abkaufen lassen. „Es ist eine Kopfsache gewesen. Bei einer anderen Tabellenkonstellation bin ich mir sicher, dass meine Mannschaft präsenter gewesen wäre. Aber solch ein Spiel kann nach so einer guten Saison passieren. Wir wissen jetzt aber, dass wir für die Landesliga noch einiges tun müssen.

HSG: Winkler (10), Müller (6), Bendrien (4), Schöne (2), M. Streit (1), Görl (1), J. Streit (1), Marsch (1), Funk (1), Prölß (1).

MTV Stöcken - SG Zweidorf/Bortfeld II 25:17 (12:10). Hauptgrund für die Niederlage war, „dass wir uns zwar gute Möglichkeiten erspielt, die dann aber oft nicht genutzt haben“, erklärte SG-Spieler Philipp Maasberg. Seine Manschaft habe etliche Male den Pfosten oder die Latte getroffen. „Außerdem hat Stöckens Keeper einen Sahne-Tag erwischt und klasse gehalten“, erläuterte Philipp Maasberg.

Selbst der Platzverweis für den MTV-Spielmacher ließ das Spiel nicht zugunsten der SG kippen. Im Gegenteil: Die Gastgeber fuhren am Ende einen ungefährdeten Sieg ein. „Letztlich sind wir an unserer Abschlussschwäche gescheitert“, haderte Maasberg. „Aufgrund der Niederlage haben sich die Aussichten auf den Klassenerhalt nun erheblich verschlechtert.“ Entsprechend sei die Stimmung in der Kabine gewesen. „Stille, leere Blicke und hängende Köpfe.“

SG II: R. Borchers (2), J. Borchers (2), Maasberg (2), Bürger (5), Martens (2), Schultz (1), S. Weigel (2), C. Weigel (1).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine