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33 Zähler: Tanja Gerth ist die Aufschlagqueen

Volleyball-Bezirksligen der Frauen 33 Zähler: Tanja Gerth ist die Aufschlagqueen

Gute Leistungen zeigten die Bezirksliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen in ihren beiden Heimspielen. Lohn dafür waren zwei 3:0-Erfolge gegen Müden und Uetze.

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Sarah Schmidtke und die VSG Stederdorf/Wipshausen bezwangen die Teams aus Uetze sowie Müden jeweils mit 3:0 und sind damit seit nunmehr einem Jahr zu Hause unbesiegt.

Quelle: rb

„Damit sind wir seit einem Jahr zu Hause unbesiegt“, erklärte VSG-Coach Ulrich Herrmann. Dagegen muss der TSV Clauen/Soßmar II weiterhin auf den ersten Punktgewinn warten, unterlag er doch in Hemmingen mit 1:3.

Bezirksliga 12

SC Hemmingen-Westerfeld - TSV Clauen/Soßmar II 3:0 (25:22; 25:12; 26:24). „Wir haben nervös und unsicher begonnen“, sagte TSV-Coach Karsten Piepenbrink. Hinzu kam, „dass es bei uns immer wieder zu hektischen Einzelaktionen kam, die dem Gegner entweder den direkten Punkt ermöglichten, oder er aber sein Spiel ungefährdet aufbauen konnte“, monierte er. Folglich geriet sein Team mit 0:2 in Rückstand. Erst im dritten Satz habe seine Mannschaft Moral gezeigt und Paroli geboten. Sogar zwei Matchbälle wehrte der TSV ab, doch am Ende setzte sich Hemmingen durch. Fazit: „Die Köpfe spielen momentan einfach noch nicht mit“, begründete Piepenbrink die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Bezirksliga 13

VSG Stederdorf/Wipshausen - VfL Uetze 3:0 (25:18, 25:7, 25:20). Bevor das Spiel begann, fungierte Isabell Burbaß als Mäuseretterin. „Sie hat zwei kleine Nager aus der Halle ins Freie gesetzt“, sagte VSG-Trainer Ulrich Herrmann, dessen Team in Satz eins mit 9:2 in Führung ging. „Danach ist unsere Annahme aber eingebrochen.“ Folge: Die VSG geriet mit 13:15 in Rückstand. Doch Vivien Wagner brachte die Stederdorferinnen mit druckvollen Angriffen zurück in die Spur und erspielte den Satzgewinn.

Anschließend trumpfte Tanja Gerth auf, ihre Aufschläge sorgten allein für zwölf Zähler. „Außerdem haben wir die Schwachpunkte des Gegners konsequent ausgenutzt und in Punkte umgewandelt“, lobte Herrmann, dessen Team im dritten Satz zunächst das Geschehen bestimmte und mit 19:8 vorne lag. Doch Uetze steckte nicht auf, verkürzte auf 19:24. „Da stieg der Puls noch einmal an“, gestand der Trainer. Doch der nächste Aufschlag des Gegners landete im Netz - und der Matchgewinn war perfekt.

VSG Stederdorf/Wipshausen - TuS Müden-Diekhorst 3:0 (25:13; 25:8; 25:6). „Den Grundstein für den Sieg haben Tanja Gerth und Tanja Lutz mit ihren Aufschlagserien gelegt“, erläuterte Ulrich Herrmann. Dabei profitierte die VSG vor allem von der Annahmeschwäche des Gegners. „Immer wieder flogen die Bälle von den Händen der Spielerinnen an die relativ niedrige Decke der Luhberger Halle“, sagte Herrmann, dessen Team klar dominierte. Im zweiten Durchgang setzte Sarah Schmidtke die Gäste mit ihren Aufschlägen dermaßen unter Druck, „dass kein geordneter Spielaufbau mehr möglich war“.

Und auch im dritten Durchgang setzten sich die Stederdorferinnen problemlos durch: Vom Start an platzierte Lara Buchberger elf Aufschläge ins Müdener Feld. „Der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn sich nicht leichte Konzentrationsfehler eingeschlichen hätten“, erklärte Ulrich Herrmann. Aufschlagqueen des Tages sei Tanja Gerth gewesen, sagte er. „Sie hat mit ihren Aufschlägen 33 Punkte geholt.“

rd

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