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3000 Euro für flutgeschädigte Viktoria

Spende aus dem Hilfsfonds der Fußballer 3000 Euro für flutgeschädigte Viktoria

Als im Mai 2013 die Fuhse aufgrund der schweren Regenfälle über die Ufer trat, lief das Wasser bis in das Sportheim von Viktoria Ölsburg. 32 000 Euro betrug die vom Verein gemeldete Schadenshöhe. Einen Scheck über 3000 Euro bekam Viktoria-Vorsitzende Heidemarie Fischer deshalb bei der sportpraktischen Arbeitstagung des Fußball-Kreisverbandes von Rainer Ottinger überreicht.

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Hilfe gegen die Flutschäden: Rainer Ottinger überreichte Heidemarie Fischer Wimpel, Schal und Scheck.

Quelle: Matthias Preß

Der Vizepräsident von Eintracht Braunschweig übergab das Geld als Vertreter der Deutschen Fußball-Liga. DFL (eine Million Euro), DFB (eine Million Euro), UEFA (150 000 Euro) und FIFA (50 000 Euro) hatten einen Hilfsfonds aufgelegt, und von der Flut betroffene Vereine konnten Anträge auf Unterstützung stellen.

„Aus Niedersachsen war das nur ein Verein: Viktoria Ölsburg“, wunderte sich Kreisverbands-Chef Josef F. Hanke. Anders die Situation im Osten: In Sachsen meldeten 58 Vereine Schäden in einer Gesamthöhe von mehr als zwölf Millionen Euro, Sachsen-Anhalt folgt mit 34 Vereinen und einer Schadenshöhe von zusammen 6,5 Millionen.

Insgesamt haben sich bei den Fußball-Landesverbänden Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen 149 Vereine mit Hochwasserschäden gemeldet. Die Schadenshöhe beträgt 23 Millionen Euro.

Der von Viktoria Ölsburg gemeldete Schaden beträgt 0,14 Prozent von der Gesamtsumme (23 Millionen). Deshalb bekam der Verein 0,14 Prozent aus dem Hilfsfonds - dies sind 3000 Euro.

Heidemarie Fischer bedankte sich für die Unterstützung - speziell bei Manfred Finger vom Fußball-Landesverband, der sich für die Viktoria eingesetzt und bei der Antragsstellung beraten habe. Die aufgequollenen Türen im Sporthaus seien vorerst wieder schließbar gemacht und die Sporträume in einen nutzbaren Zustand versetzt worden, sagte Fischer. „Rasenmäher und Pumpen sind noch kaputt.“

Eintracht-Vize Ottinger schenkte der Viktoria-Vorsitzenden bei der Scheckübergabe auch noch zwei Wimpel und einen Fan-Schal der Eintracht und zeigte viel Verständnis für die Sorgen der Vereinsvorsitzenden: „Das Tagesgeschäft ist schon schwierig genug. Und dann kommt auch noch das Wasser hinzu.“

Hanke wies darauf hin, dass die Ölsburger nicht zum ersten Mal vom Hochwasser geschädigt wurden. 1999, 2002 und 2003 war der Verein betroffen. Der Kreisverband habe 2013 das Härkepokal-Finale nach Ölsburg vergeben, damit die Einnahmen der Viktoria etwas weiterhelfen.

mp

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