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3:1-Sieg: Knieling erlöst VfB in Wendezelle

Fußball-Bezirksliga 3:1-Sieg: Knieling erlöst VfB in Wendezelle

Lange Zeit gewehrt, doch am Ende stand Fußball-Bezirksligist TSV Wendezelle wieder mit leeren Händen da. Im Derby gegen Spitzenreiter VfB Peine fiel die Entscheidung jedoch erst in der Schlussminute.

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Artistische Ballmitnahme: Marius Knieling (rechts) traf zum 3:1, Wendezelles Mathias Steinborn verteidigte stark.kn

TSV Wendezelle - VfB Peine 1:3 (0:0). In der ersten Hälfte bereiteten die Platzherren dem Tabellenführer hochmotiviert und zweikampfstark mehr Mühe als erwartet. Zudem hätte Steven Turek bereits nach einer Viertelstunde Rot sehen müssen. Gegen den durchbrechenden Maximilian Schäfer zog der VfBer die Notbremse, doch Schiedsrichter Hilko Paulsen aus Braunschweig zeigte nur Gelb. „Wenn er in der Situation Rot gibt, können wir uns nicht beschweren“, sagte VfB-Trainer Hendrik Hoppenworth.

Dessen Mannschaft benötigte gute 20 Minuten, um das erste Mal gefährlich vor das Wendezeller Tor aufzutauchen, doch Marius Knieling verzog völlig blank. Jonas Stephan (24.), Ersin Arayici (30.) und Corbin Doppelhammer (34.) vergaben weitere Chancen zur Führung oder scheiterten am überragenden Wendezeller Torhüter Andreas Mein. Die technisch unterlegenen Platzherren hatten sich das Remis zur Pause redlich verdient, denn VfB-Torhüter Danny Baumgart (44.) verhinderte mehr.

Die Gäste erhöhten nach der Pause den Druck, doch es dauerte weitere zehn Minuten bis Torjäger Ersin Arayici einen schnell vorgetragenen Konter erfolgreich abschloss. Als Corbin Doppelhammer (61.) seinem Namen alle Ehre machte und aus 25 Metern auf 2:0 erhöhte, schien die Begegnung entschieden. Doch nur drei Minuten später brachte Christian Schwan die Seinen aus kurzer Distanz wieder heran. Eine Minute später schoss Mario Behrens aus der Drehung über das Tor und vergab die große Ausgleichschance.

„In dieser Phase hätten wir unsere Konter besser nutzen müssen. So geraten wir noch einmal in Bedrängnis“, analysierte Hoppenworth. Die Gastgeber konnten die leichte Verunsicherung des Tabellenführers jedoch nicht nutzen. In der letzten Minute schlenzte Marius Knieling das Spielgerät mit Gefühl in den linken Winkel.

„Eine klare Leistungssteigerung meiner Mannschaft. Wir haben das Spiel lange Zeit auf Augenhöhe gestaltet“, zog TSV-Trainer Thomas Mainka dennoch ein positives Fazit.

Wendezelle : Mein - Kallweit, Rickmann, Schwan, Steinborn, Lemke, Sachse, Bottke, Schäfer, Arikan, Behrens (79. Heil).
VfB Peine: Baumgart - Doppelhammer, Beuermann, Otte Turek, J. Stephan, Knieling, Solomun, Hajdari (81. Helms), Arayici (85. Demir), Sandvoß (71. F. Stephan).
Tore: 0:1 Arayici (55.), 0:2 Doppelhammer (61.), 1:2 Schwan (64.), 1:3 Knieling (90.).

ua

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