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3:0 im Vereinsderby: VSG II siegt klar

Volleyball-Bezirksligen der Frauen 3:0 im Vereinsderby: VSG II siegt klar

Die Bezirksliga-Volleyballerinnen der VSG Vallstedt/Vechelde II gewannen das vereinsinterne Derby gegen die Erstvertretung mit 3:0 und bauten die Tabellenführung aus. VSG I verlor auch die zweite Partie gegen den MTV Braunschweig II mit 0:3 und bleibt Schlusslicht in der Braunschweiger Staffel. Einen Sieg aus zwei Partien verbuchte der TSV Clauen/Soßmar in der Bezirksliga Hannover.

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Klare Sache: Die VSG Vallstedt/Vechelde II (im roten Trikot von links Carolin Koepke und Lisa-Marie Andreä) setzten sich gegen die eigene Erstvertretung mit 3:0 durch und bauten damit die Tabellenführung in der Bezirksliga aus.

Quelle: Isabell Massel

Bezirksliga Braunschweig

Kreis Peine. VSG Vallstedt/Vechelde - MTV Braunschweig II 0:3 (19:25, 19:25, 23:25). „Braunschweig hat furios begonnen und ging mit 12:5 in Führung“, berichtete VSG-Trainer Axel Burgdorf. In der Folgezeit steigerte sich jedoch sein Team und verkürzte auf 12:14. „Anschließend riss aber erneut der Faden“, sagte Burgdorf. Zudem habe es einige glückliche Netzroller für den MTV gegeben, so dass dieser mit 25:19 gewann.

„Den zweiten Satz haben wir zunächst ausgeglichener gestaltet, weil wir viel über die Außenangreiferinnen gepunktet haben, und auch in der Annahme waren wir erfolgreicher“, erklärte der Trainer. Doch die Ex-Vallstedterin Heidrun Wilke sorgte mit einem starken Aufschlagspiel und einigen gelegten zweiten Bällen für die Vorentscheidung zugunsten des MTV (20:10). Noch enger verlief der dritte Satz. „Kämpferisch waren wir immer auf der Höhe“, lobte Burgdorf. Am Ende gewann jedoch der Gast auch Durchgang drei.

VSG Vallstedt/Vechelde - VSG Vallstedt/Vechelde II 0:3 (17:25, 21:25, 18:25). Die Konstellation war klar: Die VSG II war in diesem vereinsinternen Derby als Tabellenführer gegen das Schlusslicht klar favorisiert. „Zumal mir nur noch sechs Spielerinnen zur Verfügung standen“, sagte Axel Burgdorf. Die Zweite hingegen sei mit dem kompletten Kader angetreten - und sie wurde ihrer Rolle auch gerecht. Grundlage für den Sieg war, „dass die Zweite in allen drei Sätzen variabler im Angriff spielte. Immer wieder hat sie die Bälle bewusst in unsere Schwachstellen gespielt“, erläuterte Burgdorf. Besonders Jennifer Korth habe diese Gelegenheit häufig genutzt.

Dennoch war der VSG-Coach zufrieden. Denn in den Sätzen zwei und drei habe sein Team phasenweise gut mitgehalten. „Durch unseren hohen Einsatzwillen haben wir einiges ausgeglichen. Leider haben wir unsere Angriffsaktionen zu selten erfolgreich abgeschlossen. Aber mein Team hat unter den gegeben Umständen das erreicht, was möglich war“, betonte Burgdorf, der der Rückserie skeptisch entgegenblickt. „Wir bleiben Tabellenletzter, und der hohe Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist nicht mehr aufzuholen.“

Bezirksliga Hannover

TSV Clauen/Soßmar - TSV Giesen III 3:0 (25:20, 25:18, 25:11). „Wir haben nervös begonnen“, begründete Clauens Coach Christian Hansen den 9:12-Rückstand gegen den Abstiegskonkurrenten. Doch mit zunehmender Dauer sei sein Team immer besser ins Spiel gekommen - Lohn war das 1:0. Und auch im zweiten Durchgang dominierten die Gastgeberinnen. „Weil die Abwehr und das von Jaqueline Goor geleitete Zuspiel nun immer besser funktionierte“, sagte er. Folglich erhöhte Clauen auf 2:0. „Im dritten Satz haben wir die Konzentration gehalten, zudem unterliefen uns kaum noch Fehler“, erklärte Hansen. „Dieser Erfolg war extrem wichtig für die kommenden Aufgaben im Abstiegkampf.“

TSV Clauen/Soßmar - TC Hameln 0:3 (10:25, 25:27, 13:25). „Den Start in den ersten und dritten Satz haben wir jeweils völlig verpennt, so dass wir mit 1:8 und sogar mit 0:10 zurücklagen“, haderte Christian Hansen. Diese Rückstände seien nur noch schwer aufzuholen gewesen, „da die Hamelnerinnen in der Abwehr sehr flink waren und sie uns zudem mit starken Angaben unter Druck gesetzt haben“, erläuterte Hansen. Entsprechend klar gingen beide Durchgänge verloren.

Zufrieden war der Coach hingegen mit der Leistung im zweiten Satz. „Denn er war einer der stärkeren in dieser Saison. Unsere Annahme und Feldverteidigung standen sehr gut, das Zuspiel war variantenreich und die Angriffe wurden schlau zu Ende gespielt“, lobte Hansen. Aber weil der TSV beim Stand von 26:24 seinen Satzball nicht nutzte, setzte sich Hameln mit 3:0 durch. Fazit: „Wir haben den Pflichtsieg geholt, die Kür aber vergeigt“, resümierte Christian Hansen.

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