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3:0 im Topspiel: Vechelde klettert auf Platz eins

Volleyball-Landesliga Männer 3:0 im Topspiel: Vechelde klettert auf Platz eins

Die Tabellenspitze erobert haben die Landesliga-Volleyballer des MTV Vechelde: Im Topspiel der Staffel 6 gewannen sie gegen den Wolfenbütteler VC II - und verdrängten diesen damit von Platz eins. Einen wichtigen Sieg im Kellerduell feierte die VG Ilsede.

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Der MTV Vechelde (rote Trikots) gewann in Wolfenbüttel mit 3:0 und übernahm damit in der Landesliga 6 die Tabellenführung.

Quelle: im

Wolfenbüttler VC II - MTV Vechelde 0:3 (20:25, 17:25, 13:25). „ Trotz aller Personalsorgen haben wir alles auf eine Karte gesetzt und trotz nur sieben Spielern mit Libero agiert“, erklärte MTV-Spieler Martin Faulhaber. „Dieses Risiko ist belohnt worden.“ Grundstein für den Sieg sei die geschlossene Mannschaftsleistung gewesen. „Außerdem war jeder von uns hochmotiviert und wollte die Niederlage vom Hinspiel wieder gut machen“, erläuterte er.

Dennoch gerieten die Vechelder zu Beginn der Sätze in Rückstand. Doch davon ließen sie sich nicht irritieren. „Wir haben dann immer gut ins Spiel gefunden. Die Annahme war insgesamt sehr stabil, so dass im Angriff ein variables Spiel möglich war.“

Eine weitere Stärke des MTV waren die Aufschläge. „Sie waren so gefährlich, dass die Wolfenbütteler keinen vernünftigen Spielaufbau hinbekamen“, sagte Faulhaber. In den Sätzen eins und zwei war jeweils eine Aufschlagserie von Thomas Mysliwietz ausschlaggebend, im dritten Satz von Björn Koepke. Fazit: „Dass wir so glatt gewinnen, hat keiner von uns erwartet“, gestand Faulhaber.

USC Braunschweig IV - VG Ilsede 1:3 (11:25; 19:25, 25:23, 21:25). „Im ersten Satz habe ich kaum meinen Augen getraut. Wir haben die Partie absolut dominiert und waren in allen Belangen klar überlegen. Kraftvolle Angriffe, starke Blocks und ein sehr variantenreicher Spielaufbau ließen den Braunschweigern nicht die Spur einer Chance. Das war wirklich ein Auftritt, wie ich mir ihn wünsche“, lobte VG-Spielertrainer Henning Pape. Auch im zweiten Durchgang bestimmte die VG das Geschehen und gewann diesen problemlos. Anschließend habe jedoch die Konzentration nachgelassen, bemängelte Pape. „Die Aktionen waren nur noch halbherzig und die Mannschaft quälte sich mehr schlecht als recht durch den Satz.“ Folge: der USC verkürzte auf 1:2.

Auch der Start in den vierten sei wenig verheißungsvoll gewesen, sagte Pape. Mit zunehmender Spieldauer habe sich seine Mannschaft jedoch wieder auf ihre Stärken besonnen. „Raphael Herbst ließ es krachen, und Olli Küpper steuerte mit einer Aufschlagserie wesentlich dazu bei, dass wir uns wieder stabilisiert haben“, erklärte Pape. Christoph Rostkowski war es schließlich vorbehalten, für den Siegpunkt im Kellerduell zu sorgen.

rd

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