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29:29 - ein wertvoller Punkt für Jahn

Handball-Regionsoberliga der Männer 29:29 - ein wertvoller Punkt für Jahn

Den Abwärtstrend vorerst gestoppt haben die Regionsoberliga-Handballer des MTV Vater Jahn Peine. Denn gegen den Tabellendritten aus Langelsheim erkämpften sie sich ein 29:29. Eine überraschende Niederlage gab es hingegen für die HSG Nord Edemissen II, verlor sie doch beim Vorletzten in Stöcken mit 15:16.

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Florian Ziball (links) und der MTV Peine erkämpften sich gegen den Dritten aus Langelsheim einen Zähler.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. MTV Vater Jahn Peine - HSG Langelsheim/Astfeld 29:29 (12:15). „Von Beginn an haben wir den Einsatz gezeigt, den wir in den vergangenen Spielen oftmals haben vermissen lassen. Es war vor allem kämpferisch eine deutliche Steigerung“, freute sich MTV-Spieler Arne Schlüsche nach dem Punktgewinn gegen den Dritten. Nach sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen gab es somit endlich wieder ein Erfolgserlebnis.

Dabei deutete sich nach 20 Minuten wieder eine Niederlage an. Denn nach einem 0:5-Lauf lagen die Jahner mit 8:13 zurück. „Immerhin sind wir bis zur Halbzeit auf drei Tore herangekommen“, berichtete er. Und nach dem Seitenwechsel steigerte sich Jahn. „Wir haben uns ins Spiel zurück gekämpft.“ Folgerichtig glichen die Gastgeber in der 45. Minute aus - auch dank der guten Leistungen von René Harms im Mittelblock der Abwehr und von Nils Bergmann im Angriff. „Nils hat wichtige Tore geworfen“, lobte Schlüsche.

Zudem überzeugte auch Keeper Marius Meier. „Er hat in der entscheidenden Phase mehrmals klasse gehalten“, sagte Schlüsche, dessen Team eine Minute vor Schluss nochmals in Rückstand geriet. Im Gegenzug glichen die Jahner jedoch aus. „Und in den letzten 20 Sekunden haben wir die Langelsheimer weit genug von unserem Tor weg gehalten“, sagte Arne Schlüsche. Fazit: „Dieser Punkt könnte im Kampf um den Klassenerhalt noch sehr wertvoll werden. Wichtig ist jetzt, dass wir die positive Entwicklung fortsetzen.“

Jahn: Bergmann (7), Bertram (7), Schlüsche (4), Henning (3), Ziball (3), Bank (2), Liepelt (2).

MTV Stöcken - HSG Nord Edemissen 16:15 (7:7). „Gut gekämpft, anfangs ruhig geblieben, weitestgehend schlau und diszipliniert gespielt und am Ende leider doch knapp verloren“, fasste HSG-Coach Peter Wilck die Partie beim Vorletzten zusammen. Sein Team kam nicht gut ins Spiel und schaffte es nicht, seine Vorgabe, aus einer stabilen Abwehr über Gegenstöße zu Toren zu kommen, umzusetzen. Deshalb gerieten die Gäste auch mit 1:6 in Rückstand.

„Mit zunehmender Spielzeit haben wir uns aber gesteigert und fanden in der Abwehr besseren Zugriff“, erklärte Wilck, dessen Mannschaft nach der Pause sogar mit zwei Treffern in Führung ging. Der abstiegsgefährdete Gastgeber ließ sich jedoch nicht abschütteln. Der Knackpunkt der Partie ereignete sich acht Minuten vor Schluss. Beim Stand von 12:12 spielte Edemissen in Überzahl. „Doch es ist uns nicht gelungen, diese zu nutzen“, ärgerte sich Wilck. Stattdessen erzielte der MTV zwei Tore zum 14:12 und rettete diesen Vorsprung über die Zeit. „Es hat nur ein kleines bisschen Cleverness, Wurfgenauigkeit und Wurfglück gefehlt, um etwas Zählbares mitzunehmen. Die Mannschaft hat gut gekämpft und hätte einen Punkt verdient gehabt“, resümierte Wilck.

HSG Nord: Schrader (7), Marsch (3), Wilck (2), Henning (2), Wilpert (1).

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