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28:22 im Topspiel: Jahn bleibt Erster

Handball-Regionsliga der Frauen 28:22 im Topspiel: Jahn bleibt Erster

Mit dem Sieg im Topspiel gegen den MTV Seesen behauptete der MTV Vater Jahn Peine II seine Tabellenführung in der Regionsliga. Ärgster Verfolger sind nun die Handballerinnen der SG Adenstedt nach dem Derbyerfolg gegen die Zweidorf/Bortfeld III. Für eine Überraschung sorgte der TSV Bildung Peine, bezwang er doch den Dritten aus Bad Harzburg mit 10:9. Gleich zweimal verlor die HSG Nord Edemissen II.

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Starke Leistung: Annika Bergmann (am Ball) erzielte beim 28:22-Sieg des MTV Peine im Topspiel gegen den MTV Seesen gleich zwölf Treffer.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. MTV Vater Jahn Peine II - MTV Seesen 28:22 (9:10). „Ich war nach dem Spiel einfach nur erleichtert, dass sich niemand verletzt hat“, kritisierte MTV-Trainerin Anke Bergmann die überharte Spielweise der Gäste. „Leider haben die Schiedsrichter dies nicht unterbunden.“

Zunächst zeigte sich ihr Team von der robusten Gangart auch beeindruckt, denn es geriet in Rückstand. Doch die daraufhin genommene Auszeit zeigte Wirkung - nach Wiederbeginn drehten die Jahnerinnen die Partie. „Über unser Tempospiel sind wir in Führung gegangen“, erläuterte Bergmann. Zudem gelang es dem MTV, die Kreisläuferin der Gäste aus dem Spiel zu nehmen. Dennoch sei das Spiel bis zum Ende eng geblieben, sagte Bergmann. „Letztlich ist der Sieg zu hoch ausgefallen.“

Jahn II: A. Bergmann (12), L.-S. Bührig (5), Eschemann (3), L.-M. Bührig (3), Rother (2), Witte (2), Oehmigen (1).

SG Zweidorf/Bortfeld III - SG Adenstedt 23:41 (13:19). „Wir haben verdient verloren“, gab SG-Trainer Thomas Crone zu. „Adenstedt war einfach cleverer.“ Bis zum 7:7 habe sein Team noch gut mitgehalten, ehe der Aufstiegsaspirant aufdrehte. Mit 12:7 gingen die Gäste in Führung. „Adenstedt nutzte unsere Fehler immer wieder gnadenlos, um einfache Kontertore zu erzielen.“ Auch wenn der Rückstand zur Pause lediglich sechs Tore betrug, „war es zur Halbzeit schon gelaufen“, sagte Crone.

Hinzu kam auch noch eine Rote Karte für Lisa Behme, die bei einem Gegenstoß ihrer Gegenspielerin in den Arm griff (40.). „Da war sie etwas übermotiviert.“ Ohnehin habe es etliche persönliche Strafen gegeben. „Beide Teams erhielten jeweils sechs Zeitstrafen - die Überzahlsituationen hat Adenstedt dann besser genutzt als wir“, erläuterte Crone.

SG III: Inga (7/2), Kamp (7), Richter (3/3), Feuge (3), Behme (1), Körber (1), Lüddecke (1/1).

SG: A. Bertram (10/4), Schulze (8), Pape (6), Zellmann (4), Becker (4), Hoffmann (3), Keul (2), Wittenberg (2), L. Bertram (2).

HSG Bad Harzburg/Vienenburg - HSG Nord Edemissen II 20:9 (10:3). „Das ist etwas unglücklich gelaufen. Da ich im Skiurlaub war und einige Spielerinnen nicht konnten, wollten wir das Spiel verlegen, doch leider haben wir keinen Terminvorschlag von Bad Harzburg erhalten“, bedauerte HSG-Coach Roland Bufe. „Das ist nicht unbedingt sportlich.“

Entsprechend trat sein Team stark geschwächt beim Tabellendritten an. Das Hauptproblem lag jedoch im Abschluss. „Wir haben viel verworfen - neun Tore ist extrem mager“, monierte Bufe.

HSG II: Rönick (3), L. Schmidt (2), Leithäuser (1), Becker (1), Zessack (1), Schaprian (1).

HSG Liebenburg-Salzgitter II - HSG Nord Edemissen II 20:15 (11:7). „Wir haben den Start verschlafen“, bemängelte HSG-Trainer Roland Bufe, dessen Team schnell mit 0:6 zurücklag. Daraufhin stellte Bufe auf eine 5:1-Deckung um - und dies zahlte sich aus. Denn nach der Pause kam die HSG bis auf 14:18 heran, aber zu mehr reichte es nicht.

„Weil wir zu viele technische Fehler gemacht und auch etliche Chancen nicht genutzt haben“, erklärt Bufe, der aber trotz der beiden Niederlagen nicht gänzlich unzufrieden war. „Wir hatten drei Aushilfen, so dass das Team nicht eingespielt war. Dafür haben wir uns gut verkauft.“

HSG Nord II: Rönick (8), D. Seffer (3), Rüdiger (2), Becker (1), Walter (1).

TSV Bildung Peine - HSG Bad Harzburg 10:9 (7:5). „Beide Torhüterinnen haben überragend gehalten“, lobte Bildung-Spielertrainerin Alexandra Mühe. Es dauerte eine Viertelstunde, ehe ihre Keeperin, Martina Sachse, erstmals hinter sich greifen musste. „Sie war einfach klasse“, sagte Mühe.

Zum Nervenkrieg entwickelte sich die Partie in den Schlussminuten - sieben Minuten vor dem Ende hatte Kathrin Gieselmann per Siebenmeter für das 10:9 gesorgt. „Danach haben wir uns über die Zeit gerettet“, erklärte Mühe, deren Team damit zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf einfuhr. „Ich bin mehr als zufrieden, auch weil wir konstant gut gespielt haben. Lediglich unsere Abschlussschwäche konnten wir nicht abstellen.“

Bildung: Gieselmann (6/3), Marquering (1), Knackstedt (1), N. Caspari (1), Gawlista (1).

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