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22:27 - Jahn verspielt den Titel

Handball-Landesligen der Juniorinnen 22:27 - Jahn verspielt den Titel

Es hat nicht sollen sein: Die A-Juniorinnen des MTV Peine verloren in eigener Halle das Spitzenspiel gegen die JSG Wittingen, die sich mit dem 27:22-Sieg den Titel in der Handball-Landesliga sicherte. Erfolgreich waren dagegen die B-Juniorinnen der HSG Nord Edemissen. Der Meister hatte beim 29:16 gegen die HSG Schaumburg keine Probleme.

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Ilka Buse (am Ball) und die A-Juniorinnen des MTV Vater Jahn Peine verloren in eigener Halle das Spitzenspiel gegen die JSG Wittingen mit 22:27 - die Gäste sicherten sich mit diesem Sieg den Titel.

Quelle: Isabell Massel

Jahns C-Juniorinnen hatten in der Landesklasse beim Tabellenführer keine Chance.

A-Juniorinnen

MTV Vater Jahn Peine - JSG Wittingen/Stöcken 22:27 (9:13). Trotz der Niederlage war der Jahn-Coach nicht unzufrieden. „Denn das Team hat toll gekämpft“, lobte Carsten Bührig. Grund für die Niederlage sei die fehlende Durchschlagskraft im Angriff gewesen, erläuterte er.

Allerdings gingen die Peinerinnen nicht in Bestbesetzung in die Partie, fehlte doch Haupttorschützin Michelle Thurau wegen eines Meniskusrisses, den sie sich im vergangenen Spiel zugezogen hatte. „Michelles Wurfstärke und Individualität haben uns sehr gefehlt“, sagte Bührig, dessen Team zu Beginn mit 2:6 und anschließend mit 4:9 in Rückstand geriet, „weil wir in der ersten Halbzeit viele freie Würfe auf die Füße der gegnerischen Torhüterin geworfen haben. Wittingen dagegen hat solche Chancen genutzt.“ Hinzu kam, „dass wir in der Abwehr auf den Außenpositionen zu statisch waren, so dass die Wittingerinnen immer wieder frei werfen konnten“, monierte der Trainer.

Sein Team steigerte sich jedoch und kämpfte sich auf 16:17 heran (40.). „In dieser Phase waren vor allem Ilka Buse und Alix Rother treffsicher.“ Der Ausgleich wollte indes nicht fallen - die Wittingerinnen setzten sich wieder ab und fuhren am Ende einen klaren Sieg ein, der ihnen den Titel bescherte. „In kämpferischer Hinsicht mache ich meinem Team keinen Vorwurf, denn die Mädels haben alles versucht. Letztlich hat unsere schwache Wurfquote zum verdienten Erfolg von Wittingen geführt“, resümierte Bührig.

Zwar habe sein Team durch die Niederlage die Meisterschaft verspielt, „aber man darf nicht vergessen, dass wir eine Saison ohne etatmäßige Torhüterin spielen mussten. Dafür ist der zweite Platz ein gutes Ergebnis, auch wenn wir gerne zum dritten Mal in Folge die Meistershirts bekommen hätten.“

Jahn: Bergmann (2), Berkhoff (3), Bührig (2), Buse (5), Marchefka (2), Rother (7), Witte (1).

B-Juniorinnen

HSG Nord Edemissen - HSG Schaumburg 29:16 (15:9). „Wir haben sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung von Beginn an konzentriert gespielt“, lobte Edemissens Coach Gundolf Deterding. Auch läuferisch habe sein Team überzeugt. Folge: Zur Pause führte der Spitzenreiter bereits mit 15:9 - und auch nach dem Seitenwechsel dominierte er eindeutig. „Die Mädels haben nicht nachgelassen. Am Ende hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können, aber vor dem Tor waren wir öfter zu überhastet“, berichtete Deterding, der sehr zufrieden war. Positiv sei vor allem gewesen, „dass trotz der bereits feststehenden Meisterschaft die Spielerinnen mit dem gleichen Einsatz und Siegeswillen agiert haben wie in den Partien zuvor“, sagte Deterding.

HSG Nord: Himmelstoß (2), Mara Hintz (2), Merle Hintz (2), Teichmann (1), Hanne (8), Denecke (6), Zutz (1), Höper (2), Metzing (1), Fuhrmann (4).

C-Juniorinnen

JSG Münden/Volkmarshausen - MTV VJ Peine 32:10 (17:4). Ersatzgeschwächt und mit nur einer Auswechselspielerin hatten die Jahnerinnen nichts zu bestellen. „Im Angriff zu mutlos, im Spielaufbau zu viele technische Fehler“, nannte Trainer Olaf Müller Gründe. „Auch in der Abwehr wurde nicht konsequent genug gearbeitet.“

Jahn: Becker (2), Sander (3), Günther (1), Stephan (3), Stine Scherf (1).

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