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19:16 bei der PSG: Erster Sieg für die SG

Handball-Regionsligen der Frauen 19:16 bei der PSG: Erster Sieg für die SG

Ihren ersten Sieg in dieser Serie feierten die Regionsliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld III, gewannen sie doch das Derby gegen die PSG Peine mit 19:16. Ebenfalls einen Derby-Erfolg gab es für den MTV Peine II, denn er bezwang den TSV Bildung Peine mit 22:16.

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Mit dem 19:16-Erfolg bei der PSG Peine gelang der SG Zweidorf/Bortfeld III (am Ball) der erste Sieg in dieser Saison. Damit hat die SG erstmals die Abstiegsplätze verlassen.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Ungeschlagen bleiben die Handballerinnen der SG Adenstedt, die gegen Schladen den dritten Sieg in Folge einfuhren. Siege gab es auch für die HSG Nord II und die HSV Vechelde-Woltorf.

Regionsliga West

Bildung Peine - MTV VJ Peine II 16:22 (7:12). „Wir müssen neidlos anerkennen, dass die Jahn-Youngster uns den Schneid abgekauft haben“, gestand Bildung-Trainerin Alexandra Mühe. Mit der Leistung ihres Teams sei sie aber dennoch mehr als zufrieden gewesen. Schließlich zeigte Bildung nach der Pause Moral und wandelte den 7:12-Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit in ein 16:15 um.

Grund dafür war, „dass wir nach dem Seitenwechsel zunächst chaotisch gespielt haben“, bemängelte Jahns Trainerin Anke Bergmann. Doch in der Folgezeit habe es bei ihrem Team wieder „klick“ gemacht.

„Da haben wir dann plötzlich gegen ein Landesliga-Team gespielt“, haderte Mühe damit, dass die Gäste Spielerinnen aus der Ersten einsetzten. „Der Sieg für Jahn geht in Ordnung. Aber es ist bitter, wenn wir ein gutes Spiel machen und dann gegen Landesliga-Spielerinnen antreten müssen - da haben wir kaum eine Chance.“

Für Bergmann hat der Einsatz der jungen Spielerinnen in der Zweiten jedoch einen Lerneffekt: „Bildung ist ein harter Brocken mit vielen erfahrenen Spielerinnen. Deshalb ist es sehr lehrreich für die jungen Spielerinnen, wenn sie sich gegen diese gestandenen Frauen durchboxen müssen.“

Bildung: Gawlista (6), Gieselmann (4), Brix (3), Kuban (2), Kielhorn (1).

Jahn II: Hüsing (8), L.-M. Bührig (5), Buse (4), L.-S. Bührig (2), H. Bergmann (1), Eschemann (1), Tchorkowski (1).

HSG Nord Edemissen II - HSG Langelsheim/Astfeld 16:13 (9:6). „Wir haben uns zum Sieg gekrampft“, berichtete HSG-Trainer Roland Bufe von einem schwachen Spiel.Trotzdem hätte der Sieg deutlicher ausfallen müssen, „doch die Chancen wurden reihenweise liegen gelassen. Uns fehlt zurzeit einfach das Selbstvertrauen, sodass die Spielerinnen lieber nochmal abspielen, anstatt selbst zu werfen“, erläuterte er.

Umso erfreulicher sei der Sieg. Langelsheim sei personell nicht gut aufgestellt gewesen, sodass der Erfolg trotz des mangelnden Selbstvertrauens nicht in Gefahr geriet. „Diesen Auftrieb müssen wir mitnehmen“, forderte Bufe.

HSG Nord II: Scholz (5), Leithäuser (3), Zessack (3), Rönick (2), Kaminska (2), Amberg (1).

SG Adenstedt - HSG Schladen-Hornburg 28:16 (13:8). „Im Moment macht es richtig Spaß, dieses Team zu trainieren“, sagte Adenstedts Trainer Axel Gronau nach dem dritten Sieg in Folge. Von Beginn an habe sein Team das Geschehen diktiert. „Es war ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg.“

Zwar verkürzte die HSG nach dem Seitenwechsel noch einmal, aber näher als drei Tore kam sie nicht heran. Grund hierfür waren auch die Diskussionen der teilweise hart spielenden Gäste mit den Schiedsrichtern. „Diese Aufregung haben wir genutzt, um uns abzusetzen“, erklärte Gronau, der am Ende nur mit einem Umstand nicht zufrieden war. „Unsere Ausbeute bei den Strafwürfen war wieder nicht gut“, sagte Gronau, dessen Team nun Zweiter ist. „Wir würden gerne lange da oben bleiben.“

SGA: Schulze (6), Becker (5), Wittenberg (4), A. Bertram (4), Pape (3), Hoffmann (3), Keul (2), L. Bertram (1).

PSG Peine - SG Zweidorf/Bortfeld III 16:19 (7:12). „Von der ersten Minute an war bei uns der Siegeswille zu sehen. Wir sind mit 1:0 in Führung gegangen und danach nicht einmal in Rückstand geraten“, erklärte SG-Coach Thomas Crone, dessen Team sich über 11:5 auf 16:8 (40.) absetzte. „Damit war die Partie entschieden. Wir haben dann munter durchgewechselt, sodass die PSG noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte“, sagte Crone, der insbesondere mit der A-Jugendlichen Sabine Inga zufrieden war. „Denn von fünf Strafwürfen hat sie vier eiskalt verwandelt und dazu noch drei Feldtore erzielt.“

„Ich kann und werde meinen Spielerinnen keinen Vorwurf machen, auch wenn da sicher wieder mehr drin war“, sagte PSG-Trainer Lutz Benckendorf. „Wir können nun mal nur mit dem handeln was wir haben, personell und von den individuellen Fertigkeiten und sich den daraus ergebenden spielerischen Möglichkeiten her. An den letzten beiden Punkten werden wir geduldig im Rahmen des Machbaren weiterarbeiten, und auch aus den spielerischen Erfahrungen lernen. Die Resultate werden folgen, es ist einfach nur eine Frage der Zeit, Geduld und Ausdauer.“

PSG: Genz (2), Kilic (3), Alonso Avila (3), Ujkani (1), Grote (8).

SG III: Inga (3/4), Behme (1), Kremling (2), Wolf (5), Richter (2/1), Cordes (1).

Regionsliga Ost

VfL Wolfsburg III - HSV Vechelde-Woltorf 25:27 (17:14). „Unser Atem war einfach länger als der von Wolfsburg“, berichtete HSV-Spielerin Julia Preißner. Dabei fing es schlecht an für den Tabellenvierten. Denn die Vechelderinnen lagen bereits mit 10:16 zurück. „Wir waren im Angriff nicht konzentriert und haben voreilig geworfen“, begründete sie den Rückstand. Doch ihr Team kämpfte sich zurück.

Hauptgrund für die erfolgreiche Aufholjagd sei jedoch nicht die eigene Leistung gewesen, sondern die des VfL. „Die Spielmacherin konnte aus privaten Gründen nur eine Halbzeit spielen. Das hat Wolfsburg das Genick gebrochen, da sie den Druck nach vorne gemacht hat“, sagte Priebe. Den Druck machten stattdessen die Gäste. „Wir haben die Köpfe nicht hängen lassen. Und wenn man ein 10:16 aufholt, ist das schon eine Nummer“, lobte sie.

HSV: Naumann (9), V. Jung (7), J. Jung (5), Marks (4), Webersinn (2).

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