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150 Zuschauern sehen Edemisser Derbysieg

Handball-Landesliga 150 Zuschauern sehen Edemisser Derbysieg

„Derbysieg, Derbysieg“ - lauthals sangen nach dem Abpfiff Edemissens Landesliga-Handballer und tanzten dabei im Kreis um ihren Trainer Vylius Duknauskas. Der freute sich zwar ebenso wie die Seinen über den 25:17-Erfolg gegen Groß Lafferde, doch rundum zufrieden war er nicht.

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Auf dem Sprung zum Tor: Edemissens Manuel Winkler versucht, Groß Lafferdes Torhüter Christoph Könnecker zu überwinden.

Quelle: Isabell Massel

HSG Nord – MTV Groß Lafferde 25:17 (10:5). „Beiden Mannschaften sind viele technische Fehler unterlaufen. Ich habe mit einem besseren Spiel gerechnet“, konstantierte der HSG-Coach, der mit dieser Einschätzung nicht allein lag. Überzeugend agierten indes beide Deckungsreihen, das zeigte sich besonders in der ersten Hälfte, in der insgesamt nur 15 Treffer fielen.

Bis zum 4:3 (10.) sahen die rund 150 Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Dann zeigte sich die technische Klasse der Gastgeber, die vier Tore in Folge warfen. Das letzte davon (17.) war lehrbuchmäßig: Jan Springer fängt einen Ball am eigenen Kreis ab, wirft ihn dann über das ganze Feld auf Manuel Winkler, schneller Pass in die Mitte zum überragenden Timo Seffer, der eiskalt vollendet.

In der Folgezeit übertrieb die HSG phasenweise ihren Kombinationswirbel. Das kritisierte auch Duknauskas: „Wir haben oft zu spät den Torabschluss gesucht“. Daher blieb es bis zur Pause beim Fünf-Tore-Abstand.

Kurz nach dem Wechsel sah der MTV-er Steffen Müller für das einzige härtere Foul in der Partie rot, weil er einen HSG-Konter „unsanft“ stoppte. „Von da an hatte ich noch weniger Alternativen“ sagte Lafferdes Trainer Michael Nechanitzky, der Personalnot als Hauptgrund der Niederlage nennt. „Daher war hier von vornherein nicht mehr zu erwarten. Außerdem haben wir 16 Dinger verworfen und uns zehn technische Fehler geleistet. Das ist eindeutig zuviel“.

Die Überzahl nutzten die Gastgeber zu schnellen Toren. So stand es nach 37 Minuten 16:7, was schon eine Vorentscheidung war.

Wer dachte, dass die Gäste nun ähnlich wie im Hinspiel auseinanderfallen, der irrte. So nahmen die Lafferder ihr Herz in die Hand und kämpften sich auf 15:20 (50.) heran. In Gefahr brachten sie die Gastgeber, die dann jedes Tor des MTV mit einem Gegentreffer beantworteten, indes nicht mehr.

jh

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